Seit 2015 besuchen Ortsbäuerinnen jedes Jahr im Oktober die ersten beiden Klassen der Volksschulen und vermitteln, wie Landwirtschaft funktioniert, unter Mottos wie zum Beispiel „Vom Korn zum Brot“, „Vom Apfel zum Saft“ oder „Vom Gras zur Milch“. Heuer steht das Thema „Vom Samenkorn zur Karotte“ im Mittelpunkt. Ziel ist es, Kindern praxisnah zu zeigen, woher ihre Lebensmittel kommen und wie sie selbst zu bewusstem Konsum beitragen können.
Lernen mit allen Sinnen
Auf kindgerechte Wissensvermittlung „mit allen Sinnen“ wird bei den Aktionstagen geachtet: Die Kinder hören Geschichten vom Bauernhof, sehen landwirtschaftliche Produkte, bereiten selbst eine Jause zu und lernen, wie man heimische Qualitätslebensmittel erkennt, lagert und verwertet. „Die Aktionstage kommen auf beiden Seiten sehr gut an, wie die steigenden Zahlen der teilnehmenden Klassen und Bäuerinnen zeigen“, freut sich Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger. Die Erfahrung
zeige, dass die Begegnungen lange nachwirken: Viele Kinder erkennen „ihre“ Bäuerin auch Jahre später noch wieder. Damit tragen die Aktionstage dazu bei, eine wertschätzende Verbindung zwischen Konsumenten und Landwirtschaft aufzubauen und früh Bewusstsein für Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit zu schaffen.
Erfolgreiches erstes Jahrzehnt
In diesen Jahren wurden bei den Aktionstagen knapp 328.000 Kinder in rund 18.000 Klassen erreicht. Mehr als 16.600 Bäuerinnen und 200 Bauern haben ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergegeben, mit mehr als 91.000 Stunden ehrenamtlichem Einsatz im geschätzten Wert von 3,2 Millionen Euro, heißt es von der ARGE Bäuerinnen.
Copyright © ARGE Bäuerinnen
:quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))