Das neue ÖROK-Bodenmonitoring des Bundesumweltamts zeigt klar: Tirol nutzt seine begrenzten Flächen besonders effizient und setzt seit Jahren erfolgreich auf eine nachhaltige Raumentwicklung. Tirol zählt mit rund 0,5 Hektar Bodennutzung pro Tag im österreichweiten Vergleich zu den Vorreitern in Sachen Bodenschutz. Das österreichweite Ziel von 2,5 Hektar pro Tag erreicht Tirol bereits heute – trotz Bevölkerungswachstum und steigender Anforderungen in Infrastruktur, Mobilität und Wirtschaft. Weniger als zwei Prozent der Landesfläche sind versiegelt.
Copyright © ÖROK-Monitoring Flächeninanspruchnahme und Versiegelung (2025), Datengrundlage: Umweltbundesamt
Die 2,9 Prozent der Landesfläche, die in Anspruch genommen sind, verteilen sich auf verschiedene Nutzungen.
Als eines der wenigen Bundesländer verfügt Tirol bereits seit Jahren über klar definierte landwirtschaftliche Vorsorgeflächen – insgesamt rund 37.000 Hektar – die den wertvollen Boden dauerhaft schützen und einer Umwidmung in Bauland weitgehend entziehen. Diese Flächen sichern regionale Lebensmittelproduktion, Biodiversität und die langfristige Funktionsfähigkeit der Böden – ein Modell, das mittlerweile als Best-Practice-Beispiel in der Bodenstrategie Österreich angeführt wird.
„Boden ist eine unserer wichtigsten Lebensgrundlagen – endlich, sensibel und unverzichtbar. Tirol hat früh erkannt, dass Bodenschutz kein Nice-to-have, sondern eine Voraussetzung für Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Lebensqualität ist“, betont Raumordnungsreferent Josef Geisler. „Wir setzen auf Nachverdichtung, auf Sanierung und Umnutzung, statt auf großflächige Neuausweisungen. Gleichzeitig müssen wir realistisch bleiben: Tirol wird auch künftig Boden für Wohnen, Infrastruktur, Energie und Wirtschaft brauchen. Die Herausforderung ist, die Inanspruchnahme so gering wie möglich zu halten und die räumliche Entwicklung geordnet zu gestalten“, stellt LH-Stv. Geisler klar.
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