Bereits in siebter Auflage ist die Wissensbroschüre „Entdecke die heimische Landwirtschaft“ erschienen. Sie klärt auch über Lebensmittel-Herkunft auf.
Es ist unsere Verantwortung, jungen Menschen die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft näherzubringen. Sie sollten nicht nur wissen, woher ihre Lebensmittel kommen, sondern auch verstehen, welche immense Arbeit und Sorgfalt hinter der Produktion steckt“, sagt Oberösterreichs Landesbäuerin Johanna Haider. Die Broschüre biete nicht nur wertvolles Wissen, sondern auch interaktive Elemente, die die Prozesse in der Landwirtschaft greifbar machen. „So können Kinder und Jugendliche direkt in die Welt der Landwirtschaft eintauchen und ein stärkeres Bewusstsein für Nachhaltigkeit und regionale Lebensmittel entwickeln“, betont Haider.
Schulen bzw. Lehrkräfte unterstützen
Die Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit Organisationen wie der Landwirtschaftskammer OÖ und den „Esserwissern“ fachlich und methodisch aufbereitet. Die Broschüre soll auch eine Unterstützung sein für Lehrkräfte, die ihren Schülern die Themen regionale Lebensmittel, Nachhaltigkeit und Landwirtschaft näherbringen möchten. QR-Codes und Weblinks erleichtern ihnen den Zugang zu weiterführenden Materi-alien für einen lebendigen und praxisnahen Unterricht. „Egal ob für einzelne Lektionen oder ganze Projektwochen, die Broschüre ist ideal für den Einsatz in der Schule. Damit stellen wir sicher, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig ein realistisches Bild von Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion erhalten“, ergänzt Oberösterreichs Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner. Bäuerinnen verteilen die Wissensbroschüre gezielt an Lehrpersonen, zusätzlich ist sie online kostenlos abrufbar (siehe QR-Code).
Mit der Broschüre stellen wir sicher, dass Kinder und Jugendliche frühzeitig ein realistisches Bild von Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion erhalten.
Wolfgang Wallner
Bauernbunddirektor OÖ
Forderung nach mehr agrarischen Inhalten im Unterricht.
Ein realistisches Bild bäuerlicher Arbeit in den Schulen zu verankern, sei dem OÖ Bauernbund ein zentrales Anliegen. Zu oft würden sich in Schulbüchern nur idyllische Zeichnungen oder lückenhafte Informationen über Landwirtschaft befinden. „Es braucht daher eine stärkere Integration landwirtschaftlicher Inhalte im Unterricht sowie Möglichkeiten für jedes Volksschulkind, die heimische Lebensmittelproduktion direkt am Bauernhof zu erleben“, fordert Landesbäuerin Haider.
Es ist unsere Verantwortung, jungen Menschen die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft näherzubringen.
Johanna Haider
Landesbäuerin OÖ
Wissen über Lebensmittel ist bei Jugendlichen rückläufig
Zu wenig oder falsche Informationen über die heimische Landwirtschaft in den Schulen lassen das Wissen über die Lebensmittelproduktion bei Kindern und Jugendlichen sinken.
Zu Schulbeginn 2024 hat der Verein „Wirtschaften am Land“ Schulbücher der ersten acht Schulstufen (Volksschule und AHS) auf ihre Inhalte hin überprüft. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Themen Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. In vier von zehn Schulbüchern fanden sich keine landwirtschaftlichen Inhalte, in den restlichen Schulbüchern meist knappe und lückenhafte Informationen. Statt realistischer Bilder von landwirtschaftlichen Betrieben gab es meist nur idyllische Zeichnungen zu sehen.
Falsche Darstellungen melden:
Fehlerhafte oder falsche Darstellungen in Schulbüchern können zur Qualitätssicherung direkt an die Landwirtschaftskammer Österreich gemeldet werden: [email protected]
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Landesbäuerin Johanna Haider und Bauernbunddirektor Wolfgang Wallner mit der neuen Wissensbroschüre.
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