Vergangenes Wochenende verwandelte sich die LK-Technik Mold in einen Treffpunkt für junge Land- und Forstwirte. Rund 50 Teilnehmer folgten der Einladung der Landjugend Niederösterreich zum „WAS-Seminar“, ein Format, das Theorie, Praxis und persönlichen Austausch bewusst verbindet. Zwei Tage lang standen aktuelle Fachthemen im Mittelpunkt, die den Blick über den eigenen Betrieb hinaus richteten und die Landwirtschaft fit für die Zukunft machen sollen.
Ethik, Fachwissen und Dialog
Der erste Seminartag begann mit einem gemeinsamen Auftakt. Johanna Karg von der Veterinärmedizinischen Universität Wien referierte zum Thema „Ethik in der Nutztierhaltung“. Dabei wurden nicht nur fachliche Fragen beleuchtet, sondern auch gesellschaftliche Erwartungen und verantwortungsvolles Handeln intensiv diskutiert. Im Anschluss konnten die Teilnehmer aus einem breiten Seminarangebot wählen, von Milchwirtschaft und Pflanzenbau über Forstwirtschaft und Betriebswirtschaft bis zu Sonderkulturen und Lohndienstleistungen. Ein besonderes Highlight war das abendliche Kamingespräch mit Kammerdirektor Franz Raab.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der praktischen Umsetzung. In mehreren praxisorientierten Einheiten konnten die Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen und neue Fähigkeiten erlernen. Auf dem Programm standen unter anderem ein Schweißkurs, Einblicke in die Digitalisierung in der Landwirtschaft sowie praxisnahe Inhalte zur Fleischverarbeitung. So ließen sich die erlernten Inhalte direkt auf den Arbeitsalltag am Hof übertragen, resümierten die Teilnehmer.
Das WAS-Seminar 2026 zeigte demnach erneut, wie wichtig Weiterbildung, Vernetzung und der Blick über den eigenen Betrieb hinaus sind. Die Landjugend Niederösterreich kündigte bereits an, dass das „WAS-Seminar“ auch im kommenden Jahr wieder stattfinden wird.
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