Mit einem großen Festakt wurde im Schloss Luberegg das 40-jährige Bestehen der Dorferneuerung gefeiert. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landeshauptmann a. D. Erwin Pröll sowie zahlreiche Gemeinde- und Vereinsvertreter aus ganz Niederösterreich nahmen teil. Dabei wurde Erwin Pröll für seine Pionierrolle mit dem Titel „Dorfheld in Gold“ ausgezeichnet, Mikl-Leitner erhielt das „Goldene Ehrenzeichen der Dorferneuerung“. Zudem wurden vorbildliche Projekte präsentiert und Sieger im Wettbewerb der Kategorien „Leben-Miteinander“, „Ortskernbelebung“ und „Klimafitte Orte“ gekürt.
Pionierarbeit und Zukunftsperspektiven
In ihrer Ansprache betonte Mikl-Leitner, die Dorferneuerung stehe für Zukunftsgestaltung, Identität und Zusammenhalt. Besonderen Dank sprach sie Erwin Pröll aus, der die Bewegung gegründet und zur europäischen Strahlkraft geführt habe. Pröll erinnerte an die Anfänge, als Abwanderung die Dörfer bedrohte. Sein Appell: „Glaubt weiter an diese Idee, nur durch die Breite kann das Dorf überleben.“
Pernkopf hob die Dynamik hervor: Allein seit der Neuaufstellung im Vorjahr seien 136 neue Dorferneuerungsvereine gegründet worden. Insgesamt engagieren sich über 30.000 Menschen in fast 800 Vereinen. Für Obfrau Maria Forstner liegt die wahre Stärke der Dorferneuerung nicht nur in Projekten, sondern im gemeinsamen Anpacken und im Zusammenhalt. „Menschen übernehmen Verantwortung, bringen Ideen ein und setzen sie mit Energie um – genau das macht diese Bewegung einzigartig“, so Forstner. Damit sei die Dorferneuerung ein Erfolgsmodell, das seit vier Jahrzehnten die Zukunft für Niederösterreichs Gemeinden gestaltet.
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