Bereits zum 27. Mal ziert heuer im Advent ein Stück Niederösterreich das Europäische Parlament in Brüssel. Heuer macht sich eine 16 Jahre alte, 3,9 Meter hohe Nordmanntanne aus Maria Laach auf den Weg nach Brüssel – traditionsgemäß per ÖBB-Nachtzug. Ausgewählt wurde der Baum in der Christbaumkultur von Josef Reithner.
Gemeinsam entschieden EU-Abgeordneter Alexander Bernhuber, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahra-fellner und Christbaumkönigin Ricarda Reithner, welche Tanne heuer Europas politisches Zentrum schmücken soll.
Die feierliche Übergabe des Baums an EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola erfolgt heuer unter besonderer Berücksichtigung der Leistungen der heimischen Feuerwehren. „Unsere Feuerwehrleute waren heuer bei mehreren internationalen Einsätzen gefordert, etwa bei den Waldbränden in Griechenland oder Montenegro. Solche Ereignisse zeigen, wie wichtig Zusammenhalt über Grenzen hinweg ist. Dieser Baum soll genau dafür ein Symbol sein“, erklärt Fahrafellner. Der Christbaum aus Niederösterreich hat im EU-Parlament eine lange Tradition. Die niederösterreichische Christbaumkönigin betont: „Unsere Bäume werden über Jahre mit viel Sorgfalt gepflegt. Umso schöner ist es, wenn einer von ihnen im EU-Parlament die Adventzeit erhellen darf.“
EU-Abgeordneter Bernhuber hebt hervor, wie stark die regionale Gemeinschaft hinter der jährlichen Tradition steht: „Der Baum zeigt, wie sehr unsere Betriebe, Gemeinden und heuer besonders die Feuerwehr zusammenhelfen, um ein Stück niederösterreichische Heimat nach Brüssel zu bringen. Dieses Miteinander prägt unser Land und genau das soll der Christbaum im Europäischen Parlament sichtbar machen.“
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