Die Christbaum- und Schmuckreisigproduktion generiert etwa 22 Millionen Euro Wertschöpfung pro Jahr. Seit beinahe 29 Jahren besteht der Verband.

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Branchentreff der Christbaumbauern

Vergangene Woche drehte sich in Kollnitz bei Münichreith alles um das Weihnachtsfest, genauer um die Christbaumproduktion. Deren Erzeuger informierten sich über neueste Entwicklungen der Sparte.

Im zweijährigen Turnus avanciert Kollnitz bei Münichreith im Waldviertel zum Hotspot der Christbaumproduktion. Am 29. August versammelten sich Bauern, Händler, Experten und Interessierte zum 16. Mal, um sich über Neuheiten und Innovationen auszutauschen, bevor vier Monate vor Weihnachten die Hauptsaison in den Christbaumkulturen startet.

700 Besucher vor Ort

Die ARGE NÖ Christbaumbauern zählte als Organisator heuer satte 700 Besucher, darunter auch zahlreiche „Verbraucher“, also Landsleute, die alljährlich zum Fest auf einen heimischen Baum mit der bekannten Herkunftsschleife setzen. „Christbaum ist nicht gleich Christbaum. Das zeigen unsere heimischen Christbaumbäuerinnen und Christbaumbauern jedes Jahr. Ihr Standard ist enorm. Egal ob bei der Bewirtschaftung oder beim Kundenservice überlassen sie nichts dem Zufall“, erklärten LK-Niederösterreich-Präsident Johannes Schmuckenschlager und ARGE NÖ Christbaumbauern-Obmann Josef Reithner beim Pressegespräch vor Ort. „Die Fachmesse zeigt, wie nachhaltig und innovativ unsere Betriebe in Niederösterreich arbeiten. Besonders der Umweltaspekt und die ökologische Bewirtschaftung stehen in unseren Christbaumkulturen an oberster Stelle“, betonte Schmuckenschlager. „Ich bin immer wieder davon begeistert, wie professionell unsere Bäuerinnen und Bauern arbeiten und dabei die unzähligen Kundenwünsche im Blick haben“, ergänzte Bauernbund-Landtagsabgeordnete Silke Dammerer.

Kurzer Transportweg und Umweltschutz im Trend

Um in all diesen Aspekten auf dem neuesten Stand zu bleiben, bot die Fachmesse in Kollnitz die perfekte Gelegenheit. Am Programm standen Kulturbesichtigungen samt Austausch über Herausforderungen in der Produktion, fachliche Vorführungen sowie die feierliche Wahl des schönsten österreichischen Christbaums. „Konsumenten legen immer mehr Wert auf naturnahe Produktionsweisen und sie wollen keine Bäume, die tausende von Kilometern zurückgelegt haben. Wir als Christbaumbauern setzen uns dafür ein, Umweltbewusstsein, Wirtschaftlichkeit und den Wunsch nach wunderschönen Christbäumen miteinander zu verbinden“, berichtete Obmann Reithner über aktuelle Trends am Markt. Mit einer durchschnittlichen Transportstrecke von 40 Kilometern vom Betrieb zum Verkaufsstand setze die Produktion im Land hier Maßstäbe.

Der LK-Präsident unterstrich deshalb die Bedeutung der Herkunftsschleifen auf heimischen Bäumen: „Wer auf die Schleife achtet, holt sich nicht nur einzigartige Baumqualität aus Niederösterreich nach Hause, sondern tut auch etwas für die Umwelt.“

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Obmann und Christbaumkönigin begrüßten Dammerer und Schmuckenschlager.

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