Preisverleihung in einem Saal

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81 Gemeinden lassen Niederösterreich erblühen

Beim traditionsreichen Wettbewerb setzten die Gemeinden auf Artenvielfalt.

Bereits zum 57. Mal verwandelte die Initiative „Blühendes Niederösterreich“ Orte und Städte in wahre Blumenparadiese. 81 Gemeinden stellten sich 2025 der Jury, die besonders das Zusammenspiel von gepflegten Beeten, sommerlichen Blütenpflanzen und nachhaltiger Gestaltung würdigte. Die Landessiege gingen an Annatsberg, Langau, Retz und Tulln.

„Blühendes Niederösterreich zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel Leidenschaft und ehrenamtliches Engagement in unseren Gemeinden steckt“, betonte LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Auch die Landwirtschaftskammer und die NÖ Gärtner unterstrichen die Bedeutung der Initiative, sowohl für die Attraktivität der Orte als auch für die Biodiversität. Mit 1.700 Gärtnerinnen, Floristen und 123 Lehrlingen sei die florale Zukunft abgesichert.

Bienenbeete und Auszeichnungen

Ein besonderer Fokus lag heuer auf dem „gepflanzten Bienenbeet“. Die kostengünstige, pflegeleichte Mischung aus 28 Sommerblumen bietet Insekten durchgehend Nahrung von Mai bis zum Frost. Immer mehr Gemeinden nutzen dieses Konzept. In Kooperation mit der Gartenbauschule und der Stadt Langenlois werden das Wissen und die Informationen darüber inzwischen auch in Seminaren vermittelt.

Neben den Hauptsiegen wurden zahlreiche Sonderpreise vergeben: Mauerbach, Klosterneuburg und St. Valentin erhielten den Biodiversitätspreis, Schwarzau im Gebirge wurde für seine öffentlichen Grünflächen ausgezeichnet, Hochneukirchen-Gschaidt für den Friedhof. Den „Natur im Garten“-Ehrenpreis holten Senftenberg und Fels am Wagram (Kategorie bis 5.000 Einwohner) sowie die Städte Tulln und Ybbs an der Donau (ab 5.001 Einwohner).

So zeigte sich einmal mehr, dass Blumen nicht nur Orte und Städte verschönern, sondern auch wertvolle Lebensräume schaffen und Niederösterreich in voller Blüte erstrahlen lassen.

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