Weihnachtssterne: Heimische Deko in der Adventzeit

In Österreich produzierte Weihnachtssterne sind zum Start der Adventzeit wieder erhältlich und überzeugen durch kurze Transportwege, Frische und lange Haltbarkeit.

Weihnachtsstern in der Gärtnerei

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Mit Beginn der Adventzeit startet in österreichischen Gärtnereien wieder die Hochsaison für Weihnachtssterne. Die heimischen Betriebe bieten derzeit ein breites Sortiment an verschiedenfarbigen Sorten an, die in Österreich kultiviert und optimal an das Klima angepasst sind. Kurze Transportwege sichern frische, widerstandsfähige und qualitativ hochwertige Pflanzen.

Der Weihnachtsstern zählt nach wie vor zu den beliebtesten Zimmerpflanzen der Vorweihnachtszeit. Neben den klassischen roten Varianten sind inzwischen zahlreiche Farbtöne erhältlich - von Pink und Rosé über Weiß und Apricot bis hin zu gesprenkelten und zweifarbigen Formen. Helle Nuancen wie Creme oder Apricot wirken besonders harmonisch in Kombination mit goldfarbenem Weihnachtsschmuck. Dank ihrer auffälligen Hochblätter eignen sich Weihnachtssterne sowohl für die Dekoration als Topfpflanze als auch als Schnittblume für festliche Arrangements.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Die Qualität des Weihnachtssterns lässt sich bereits beim Einkauf erkennen. Pflanzen, die längere Zeit in Kunststoffverpackungen oder dunklen Regalen gestanden haben, verlieren oft bald nach dem Kauf ihr Laub. In Gärtnereien wachsen die Pflanzen dagegen unter optimalen Licht- und Platzverhältnissen heran und bleiben bis zum Verkauf unverpackt. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die unscheinbaren Blüten im Zentrum noch geschlossen sind. Da Weihnachtssterne empfindlich auf Kälte reagieren, empfiehlt sich ein sorgfältig geschützter Transport nach Hause.

Am besten gedeiht der ursprünglich aus Südamerika stammende Weihnachtsstern an einem hellen Standort bei etwa 20 °C. Häufige Pflegefehler entstehen beim Gießen: Der Wurzelballen sollte zwischenzeitig antrocknen, bevor die Pflanze kurz in Wasser getaucht wird. Ein vollständiges Austrocknen ist zu vermeiden, da dies zum Abwerfen der Blätter führen kann.

Dekorative Einsatzmöglichkeiten

Mit ihren intensiven Blattfarben tragen Weihnachtssterne zur stimmungsvollen Gestaltung von Wohnräumen bei und lassen sich mit nahezu jedem Einrichtungsstil kombinieren. Auch für kreative Dekorationen bieten sie sich an, etwa in Kombination mit selbst gestalteten Adventkalendern oder als Bestandteil von festlichen Tischarrangements. Für ein einfaches Upcycling-Projekt können leere Gläser, Farbsprays und Etiketten genutzt werden, um einen individuellen Adventkalender zu gestalten. In Verbindung mit farblich abgestimmten Weihnachtssternen entsteht eine moderne Alternative zur klassischen Festdekoration.

Richtige Pflege über das Jahr

Wer seinen Weihnachtsstern über die Feiertage hinaus pflegt, kann sich oft über mehrere Jahre an ihm erfreuen. Nach der Blüte sollte der Standort beibehalten und das Gießverhalten angepasst werden: leicht antrocknen lassen und anschließend in Wasser tauchen. Von Februar bis April folgt eine Ruhephase bei Temperaturen um 15 °C und reduzierter Wassergabe. Gegen Ende dieser Zeit empfiehlt sich ein Rückschnitt auf drei bis vier Blätter sowie das Umtopfen in frisches Substrat. In dieser Phase kann wöchentlich etwas Dünger verabreicht werden. Ab Mitte Mai darf die Pflanze ins Freie, sollte jedoch vor direkter Sonne geschützt werden. Damit der Weihnachtsstern im Dezember erneut farbige Hochblätter bildet, wird er ab Mitte August für etwa acht Wochen täglich auf rund zehn Stunden Dunkelheit reduziert, beispielsweise durch Abdecken mit einem Karton. Auf diese Weise lässt sich die charakteristische Färbung für die Adventzeit gezielt fördern.

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