Am österreichischen Speisekartoffelmarkt ist man weiterhin mit der Vermarktung der alterntigen Speisekartoffeln beschäftigt. Nach wie vor gibt es mehr als ausreichend qualitativ gute Speiseware in den Lägern. Auch wenn es vom heimischen LEH die Zusage gibt, den Verkauf von alterntigen Speisekartoffeln heuer zeitlich zu verlängern, dürften nicht mehr alle Vorräte am Markt untergebracht werden können. Entsprechend sind alternative Verwertungsmöglichkeiten gefragt. Bei den Preisen gab es keine Änderungen. Die heimischen Frühkartoffelbestände waren heuer von keinen Spätfrösten betroffen und entwickelten sich aufgrund der frühsommerlichen Temperaturen zuletzt recht zügig. Bereits Ende nächster Woche dürften die ersten Heurigen aus dem Burgenland und der Steiermark für den LEH in eingeschränktem Umfang zur Verfügung stehen. In NÖ dürfte die Frühkartoffelernte je nach Bodenverhältnissen noch ein bis zwei Wochen länger auf sich warten lassen.
Deutscher Markt unverändert
Auch auf dem deutschen Speisekartoffelmarkt ist die Marktlage im Prinzip unverändert. Ein weiterhin großes Angebot an Lagerware trifft auf eine ruhige bis stetige Nachfrage. Die vorhandenen Lagerbestände liegen dabei weiterhin über der Vorjahresmenge. Zwar dürften die Lagerkartoffeln heuer regional etwas länger im Sortiment des LEH zu finden sein, dennoch müssen wohl noch viele Partien alternativen Verwertungseinrichtungen zugeführt werden. Vor diesem Hintergrund verharren die offiziellen Preise weiterhin meist bei 12 bis 14 €/100 kg. Die Preise für importierte Frühkartoffeln haben in der vergangenen Woche im Großhandel auf 65 €/100 kg nachgegeben. Die ersten deutschen Frühkartoffeln für die Direktvermarktung werden in den nächsten Tagen erwartet.
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