Landeshauptmann Markus Wallner sitzt mit Mitgliedern der Feuerwehr am Tisch

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Jubiläum des Feuerwehrverbandes: Land würdigt Einsatzbereitschaft

Die heimischen Feuerwehren blicken auf eine lange Tradition des ehrenamtlichen Einsatzes zurück, um Vorarlberg sicherer zu machen – mit viel Know-how und großer Motivation.

Vor 150 Jahren wurde derLandesfeuerwehrverband aus der Taufe gehoben. Das Land hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, am 17. September im Festzelt der Brauerei Frastanz einen „Danke-Abend“ zu veranstalten, an dem rund 1.000 Gäste teilnahmen.

Landeshauptmann Markus Wallner dankte den ehrenamtlichen Einsatzkräften persönlich und im Namen des Landes für ihren Einsatz: „Die Sicherheit in Vorarlberg ist maßgeblich den engagierten Feuerwehrfrauen und -männern zu verdanken, die stets bereit sind, ihre Zeit und Energie für das Wohl der Gemeinschaft einzusetzen.“

Der Verband hat seinen Sitz in Feldkirch, wird von Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle geleitet und umfasst 120 Orts- und 24 Betriebsfeuerwehren aus 96 Gemeinden. Von den über 7.000 aktiven Mitgliedern sind mehr als 500 Frauen. Der Verband zählt zudem rund 1.100 Feuerwehrjugendliche, davon ein Viertel Mädchen.

Stolz auf die Vorarlberger Feuerwehr

In seiner Ansprache betonte der Landeshauptmann die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements: „Wir sind stolz auf unsere Feuerwehren. Unsere Feuerwehrleute sind nicht nur ein Herzstück der Sicherheit in Vorarlberg. Sie sind auch leuchtende Beispiele für gelebtes Ehrenamt, Verantwortungsbewusstsein und den Einsatz für die Bevölkerung.“ Er hob zudem die kontinuierliche Unterstützung des Landes für die Feuerwehren hervor.

Landesfeuerwehrinspektor Herbert Österle erklärte: „Das Land Vorarlberg ist ein wesentlicher Partner für die Feuerwehren. Durch seine Unterstützung stellt das Land sicher, dass die Feuerwehren im ganzen Bundesland über moderne Fahrzeuge, eine einsatzgerechte Ausrüstung und eine zeitgemäße Infrastruktur verfügen. Auch die Finanzierung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird maßgeblich übernommen, sodass die Einsatzkräfte bestmöglich auf ihre Aufgaben vorbereitet sind.“ Gerade diese Ausbildung ist unverzichtbar, so Österle: „Nur durch kontinuierliche Übung, praxisnahe Trainings und fundierte Lehrgänge können Einsatzkräfte in Notlagen schnell, sicher und effektiv handeln.“

Ehrung der Einsatzkräfte

Im Mittelpunkt des Abends standen rund 150 Feuerwehrleute, die im Sommer 2024 im Katastrophengebiet in Niederösterreich mit rund 8.000 Stunden im Einsatz waren. Deren Ehrung nahm der niederösterreichische Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner gemeinsam mit dem Landeshauptmann und dem Landesfeuerwehrinspektor vor.

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