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Wolf in Tirol: Landtag fordert Ausweisung sensibler Zonen

In seiner gestrigen Sitzung beauftragte der Tiroler Landtag eine Studie zur Frage der volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Wiederansiedelung des Wolfes. Auch wird der Bund aufgefordert die notwendigen Maßnahmen auf allen Ebenen zu ergreifen, um Alm- und Weidegebiete zukünftig als „sensiblen Zonen“ ausweisen zu können. 

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„Mit dieser Studie soll genau erhoben werden, wie sich die Rückkehr des großen Beutegreifers Wolf auf Tirol, seine Landwirtschaft, seinen Tourismus und seine Bewohner im Allgemeinen auswirkt. Dazu zählen unter anderem die Auflassung von Almen und Weiden und auch die Gefährdung von Menschen“, gibt LAbg. Hermann Kuenz Einblick in einen der letzten Punkte auf der gestrigen Tagesordnung.

„Die erst kürzlich veröffentlichten Ergebnisse einer vom Land Tirol in Auftrag gegebenen Herdenschutzstudie haben gezeigt, dass Herdenschutz allein aufgrund der Topographie nur auf einem Drittel der Tiroler Almen überhaupt und auch dort nur mit Einschränkungen machbar ist.“ Auf Initiative von LAbg. Martin Mayerl wurde dazu bereits der Vorschlag nach einer GPS-Besenderung von Leitschafen auf den Almen eingebracht, der nun ehestmöglich umgesetzt werden soll.

Landtagsabgeordneter Hermann Kuenz

Wolf in Tirol: Landtag fordert Ausweisung sensibler Zonen

Darüber hinaus forderten die Landtagsabgeordneten die Landesregierung auf an die Bundesregierung heranzutreten damit der Wolfsmanagementplan aus dem Jahr 2012 evaluiert und aktualisiert wird und auf Bundesebene sämtliche Schritte unternommen werden, um die Alm- und Weidegebiete zum Schutz der Alm- und Viehwirtschaft als „sensible Zonen“ einzustufen. „Es gab bereits im Dreierlandtag einen länderübergreifenden Beschluss für die Ausweisung solch sensibler Zonen. Dass es nun auch einen verbindlichen und einstimmigen Beschluss im Tiroler Landtag dazu gibt ist für mich mehr als erfreulich und zukunftsweisend.“

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