Bäuerin bei der Arbeit

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Die Bäuerin der Zukunft

Was benötigt die Bäuerin und Frau in der Land- und Forstwirtschaft im Jahr 2030? Diese Frage ist das Thema einer aktuellen Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen. Alle Bäuerinnen im Land, ob alt oder jung, sind eingeladen teilzunehmen.

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Bäuerin, Mama, Hausfrau, Altenpflegerin, Familienmanagerin – so sieht die durchschnittliche österreichische Frau in der Landwirtschaft aus. Seit einigen Jahren ist allerdings ein Umschwung erkennbar und die Arbeitsaufteilung in den bäuerlichen Haushalten und auf den Feldern scheint sich zu ändern. Eine Frau am Traktor oder ein Mann beim Wäsche waschen sind heutzutage keine seltenen Bilder mehr. „Das Image der Bäuerinnen, auch deren Selbstbewusstsein, hat sich sehr zum Positiven verändert“, sagt Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger. Diese Entwicklung sei vor allem bei der jüngeren Generation bemerkbar. Dabei seien die Zeiten nicht einfacher geworden. Vor allem im wirtschaftlichen und finanziellen Bereich. Deshalb hat die Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen eineOnline-Umfragegestartet, um die Anliegen der Frauen in der Landwirtschaft aufzufassen. Ökonomische, persönliche, umweltbezogene und gesundheitliche Fragen sind die ausschlaggebenden Inhalte der Studie. Auch die Themen Kommunikation und Bildung gehören zu den Schwerpunkten.

Umfrage bis 15. Juni

Bis zum 15. Juni 2024 können die Bäuerinnen an der Erhebung teilnehmen. „Das Ziel der Umfrage ist, dass wirklich auf Notwendigkeiten, Bedürfnisse und Herausforderungen eingegangen und schnell reagiert werden kann“, betont Irene Neumann-Hartberger. Die Ergebnisse werden zunächst von einem speziellen Team ausgearbeitet und präsentiert. Beim Bezirksbäuerinnen-Seminar im Frühjahr 2025 werden die Themen in Form von Workshops aufgegriffen und Angebote erarbeitet. Bildungs- und Beratungsseminare, die es jetzt schon gibt, sollen überarbeitet und aktualisiert werden. Deshalb appelliert die Bundesbäuerin: „Wichtig ist, dass sich jede Bäuerin im Land angesprochen fühlt mitzumachen, egal ob alt oder jung. Umso mehr Anliegen geäußert werden, desto sinnvollere Lösungen können geschaffen werden.“

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Im Gespräch mit der Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger

Blick in die Vergangenheit

Bereits in den vergangenen Jahrzehnten habe sich vieles zum Wohle der Bäuerinnen getan. Neumann-Hartberger nennt die sozial-rechtliche Absicherung, die Gründung der Bäuerinnen-Arbeitsgemeinschaft, das Kinder- und Wochengeld und die Bäuerinnen-Pension als einige Beispiele. „Auch bei der Gleichstellung auf den bäuerlichen Betrieben wurde viel erreicht. Allerdings: „Ich werde immer noch mit Fällen konfrontiert, wo Frauen ihr Leben nicht selbstbestimmt führen können“, sagt Irene Neumann-Hartberger.

Mit Leidenschaft bei der Arbeit

Die Bäuerin der Zukunft

Blick in die Zukunft

Niemand könne in die Zukunft schauen, doch für die Bundesbäuerin ist klar: „Wir Bäuerinnen werden uns weiterentwickeln.“ Herausforderungen dabei seien die Künstliche Intelligenz (KI) und die Digitalisierung. „Man kann heute noch gar nicht abschätzen, wie viel Einfluss die KI auch in der Landwirtschaft haben wird.“ Umso wichtiger sei es, „vorbereitet zu sein und mit den Entwicklungen mitzugehen“, ist die Bundesbäuerin überzeugt. Die Ergebnisse der Umfrage werden zeigen, welche Themen Österreichs Bäuerinnen beschäftigen und welche Anliegen sie haben.

Hier geht es zur Umfrage:Was braucht die Bäuerin in der Land- und Forstwirtschaft 2030

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