Schmiedtbauers Europablick

Das regelmäßige Update von EU-Abgeordneter Simone Schmiedtbauer aus Brüssel und Straßburg

EU-Abgeordnete Simone Schmiedtbauer FOTO: EU, Paul Gruber

Nachhaltige Waldbewirtschaftung

„Im Kampf gegen den Klimawandel gibt es keine größere Unterstützung als unsere nachhaltig bewirtschafteten Wälder. Denn Holz speichert CO2, sogar noch in den Holzprodukten, und ist dadurch einer unserer nachhaltigsten Rohstoffe. Daher braucht es eine starke und eigenständige EU-Forststrategie, die Klarheit schafft und unsere Wälder schützt“, sagt Simone Schmiedtbauer, ÖVP-Agrarsprecherin und Co-Vorsitzende der Arbeitsgruppe für nachhaltige Forstwirtschaft im Europaparlament anlässlich der Konferenz „Wälder für Klima und Biodiversität“ Anfang dieser Woche.

„Unsere Wälder sind von großer Bedeutung, speichern sie doch CO2 und sichern europaweit drei Millionen Arbeitsplätze. Der Wald kann seine Schlüsselposition beim Klimaschutz jedoch nur dann voll ausspielen, wenn er aktiv und nachhaltig bewirtschaftet wird. Dazu braucht es ein entsprechendes Budget, dass die Rolle des Waldes auch wertschätzt. Wir können daher keine Kürzungen in der zweiten Säule der EU-Agrarpolitik hinnehmen, aus der die Mittel für die Forstwirte kommen“, erklärt die Abgeordnete.

„Durch Klimaveränderungen und extreme Wettereignisse steigt der Druck auf unsere Land- und Forstwirte. Die Folgeschäden werden immer augenscheinlicher, Trockenheit und Schädlinge wie der Borkenkäfer befallen ganze Landstriche. Wir verlieren hier nicht nur ein Erholungsgebiet und eine wichtige CO2-Senke, wir verlieren auch einen nachhaltigen Energieträger und Baustoff. Um die Klimafolgen in unseren Wäldern zu stemmen, brauchen wir mehr öffentliche Unterstützung. Eine Ausweitung des EU-Solidaritätsfonds ist ein Lösungsansatz, um den betroffenen Waldbesitzern den Rücken zu stärken“, betont Schmiedtbauer.

Team Simone Schmiedtbauer

Mein neuer Mitarbeiter in Österreich, Bernd Brodtrager, stellt sich vor:

Quelle: ZVG
Bernd Brodtrager

“Liebe Leserinnen, liebe Leser! Mit Anfang Februar dieses Jahres wurde mir die Möglichkeit gegeben, als lokaler Mitarbeiter unserer EU-Abgeordneten Simone Schmiedtbauer tätig zu sein. Ich darf somit die Agenden von Andreas Kugler übernehmen. Ich möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Bernd Brodtrager. Ich wohne in Hofstätten an der Raab, direkt angrenzend an Gleisdorf – dem sogenannten „Tor der Oststeiermark“. Ich führe zusammen mit meinem Onkel einen landwirtschaftlichen Ackerbaubetrieb, den wir nach langjähriger Verpachtung sukzessive zu einem Direktvermarktungsbetrieb im Bereich Gastronomie, Einzelhandel und Ab-Hof Verkauf aufgebaut haben und nun im Nebenerwerb bewirtschaften. Nach Ablegung der Matura am Bundesrealgymnasium Gleisdorf inskribierte ich an der Universität für Bodenkultur in Wien. Der Abschluss des Studiums der Agrarwissenschaften sowie das vermehrte Interesse an der Agrarpolitik und die Umsetzung des Erlernten in der landwirtschaftlichen Praxis gaben mir den Anreiz für fachspezifische Vertiefungen. Daher setzte ich mit den beiden Masterstudien „Nutzpflanzenwissenschaften“ und „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ mit den Schwerpunkten Betriebswirtschaft und Agrarpolitik fort. Über die letzten drei Jahre hinweg durfte ich zusätzlich neben dem Studium bei der Agrarmarkt Austria in Graz tätig sein und konnte so Berufserfahrungen im Bereich der Vergabe und Verwaltung von Agrarsubventionen in der Steiermark und im Burgenland sammeln. Nach meinem persönlichen politischen Einstieg auf kommunaler Ebene in unserer Heimatgemeinde wurde mir nun auch die Möglichkeit gegeben, auf europäischer Ebene Erfahrungen zu sammeln, mein erworbenes Wissen in der Landwirtschaft aus Theorie und Praxis so gut als möglich einzubringen und mit dem Team rund um Simone Schmiedtbauer für eine bestmögliche Interessensvertretung unserer land- und forstwirtschaftlichen Familienbetriebe zu sorgen. Es stehen spannende Zeiten in der EU-Agrarpolitik an und daher freut es mich besonders, hier ab nun mitwirken zu dürfen.”

- Bildquellen -

  • Brodtrager: ZVG
  • Eu Parlament: EU, Paul Gruber
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