Rindermarkt KW 14/2021: Derzeit keine Überhänge

Trotz der zu Ostern fehlenden Schlachttage verzeichnen die Schlachtrindermärkte keine Überhänge. Die Marktsituation ist europaweit ausgeglichen und zwar gleichermaßen bei weiblichen und männlichen Schlachtrindern.
Auf dem heimischen Markt ist das Angebot bei Jungstieren nachösterlich rückläufig. Die Nachfrage entwickelt sich derzeit vom Vorderviertel eher Richtung Kurzbratteile. Das Fehlen einer Öffnungsperspektive für die Gastronomie drückt nach wie vor die Märkte. Die Jungstiernotierung bleibt mangels Einigung mit allen Marktpartnern für eine weitere Woche ausgesetzt.
In der Schlachtkuhvermarktung waren die Angebotsmengen in den letzten Wochen etwas höher und pendeln aktuell zurück. Die Vermarktung in Richtung Schweiz befindet sich nach wie vor auf einem höheren Niveau. Exporte Richtung Spanien und Frankreich gestalten sich aufgrund der wiedereingeführten Lockdowns weiterhin schwieriger. Die Preise sind stabil.
Bei Schlachtkälbern war die Nachfrage zu den Osterfeiertagen sehr gut. In den nächsten Wochen wird sie aber wieder etwas zurückgehen. Die Preise sind leicht rückläufig.

Preiserwartungen Woche 14/2021 – 6. bis 11. April
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise in Euro/kg, exkl. MwSt., ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Jungstier HK R2/3                                       k.N.    (KW08: 3,50)

Kalbin HK R2/3                                           2,90   (=)

Kuh HK R2/3                                               2,34   (=)

Schlachtkälber HK R2/3                               5,75    (–0,10)

Werner Habermann, Arge Rind

 

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