Mit einem Entlastungs- und Investitionspaket in Höhe von 400 Millionen Euro hat die Regierung ein deutliches Zeichen für die Land- und Forstwirtschaft und die heimische Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln gesetzt. Dass dies dringend notwendig ist, zeigen die Preise, welche die Bäuerinnen und Bauern für ihre Produkte erhalten.

„Nachdem in der Corona Krise die Menschen deutlich gesehen haben, dass unsere Landwirtschaft systemrelevant ist und für die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln sorgt, ist es jetzt auch notwendig, diese Landwirtschaft zu entlasten“, ist Bauernbund-Direktor Wolfgang Wallner überzeugt. Denn Krisen würden zeigen, wie schnell es bei Produkten, die man zum täglichen Leben benötigt, eng wird.

Jedes Land sichert sich als erstes die eigene Versorgung. In manchen Bereichen, wie der Land- und Forstwirtschaft, kann sie bei Bedarf nicht von einem Tag auf den anderen wiederaufgebaut werden. Dieses Unterstützungspaket sichert daher einerseits die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln, andererseits setzt es ein deutliches Zeichen in Richtung der immer dramatischer auftretenden Schäden aufgrund des Klimawandels.

„Die Bäuerinnen und Bauern sind die ersten, die die Auswirkungen des Klimawandels auch finanziell extrem zu spüren bekommen. Sei es durch Trockenheit, Überschwemmungen, Hagel oder Schädlingsbefall in Wäldern, Wiesen und Feldern“, betont Wallner. „Auch hier wurden notwendige und wichtige Schritte in diesem Entlastungs- und Investitionspaket gesetzt“.

Das Paket für die Land- und Forstwirtschaft beinhaltet:

  • 50 Millionen Euro Entlastungsmaßnahmen rückwirkend mit 1. 1. 2020
  • 350 Millionen Euro Investitionsmaßnahmen

- Bildquellen -

  • Wallner Köstinger: BMLRT
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