Neidlos alles Gute!

Kommentar von Bernhard Weber,
Chefredakteur.

Zu Beginn der Woche wurde der Gründung des Österreichischen Bauernbundes vor genau 100 Jahren gedacht. Ein Anlass zur selbstbewussten Rückschau auf Erfolge durch konsequente Arbeit – nicht nur – im Interesse der Bauern, damals wie heute in wiederholt bewegten, oft sehr schwierigen Zeiten. Von der Politik des Bauernbundes haben im Laufe der Jahrzehnte direkt und indirekt auch andere Berufssparten profitiert, von der täglichen Arbeit und dem Können der Landwirte rund um die Produktion hochwertiger Lebensmittel sowie ihren Leistungen für die Kulturlandschaft oder die Umwelt sowieso.
Dabei haben sich die Rahmenbedingungen für die politische Arbeit des Bauernbundes stetig geändert. Und sie werden dies weiter tun, siehe nur die aktuelle Klimadebatte und die Debatten um Budgets. Dass dabei die Anliegen der Bauernfamilien und Teile der Landbevölkerung nicht auf der Strecke bleiben, war und ist oberstes Ziel des Bauernbundes, seiner Abgeordneten, Funktionäre, die sich auf vielen Ebenen in die Gesetzgebungsprozesse einbringen und sich im Sinne ihrer Mitglieder für Verbesserungen einsetzen – mit Konsequenz, oft auch Härte.
Klein oder gar schlecht geredet werden die Arbeit und Erfolge der Bauernbündler meist mit neidvollen Blicken von jenen, die selbst in der Sache nur wenig Expertise einbringen, von Rückhalt und Durchsetzungskraft ganz zu schweigen.
Aber wie heißt es so schön: Neid muss man sich hart erarbeiten, Mitleid bekommt man dagegen geschenkt.
Gerade diese Erkenntnis ist vielleicht aber das wohl schönste Geschenk zu diesem 100. Geburtstag.

bernhard.weber@bauernzeitung.at

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