Kartoffelmarkt KW 13/2017
Lagerabbau schreitet zügig voran

Erzeugerpreise weiterhin bei 12 bis 15 Euro/dt für mittelfallende Ware.

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Am heimischen Speisekartoffelmarkt bleibt die Abgabebereitschaft der Landwirte hoch. Der Handel kann auf ein gut ausreichendes Angebot zurückgreifen. Vermarktungsdruck kommt aber dennoch nicht auf. Angesichts der stetigen Absatzmöglichkeiten und der relativ hohen qualitätsbedingten Aussortierungen schreitet der Lagerabbau zügig voran.
Absatzseitig läuft das Inlandsgeschäft auf gut zufrieden stellendem Niveau. Auch am Exportmarkt kann stetig Ware abgesetzt werden. Preislich bleibt der Spielraum dabei begrenzt.

Die Erzeugerpreise sind unverändert zur Vorwoche. Mittelfallende Ware erzielt meist um 12 bis 15 Euro/dt,  Übergrößen erlösen 8 bis 10 Euro/dt. Kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel erzielt 20 Euro/dt.

Erste Ägyptenimporte in Deutschland

Auch in Deutschland schreitet der Lagerabbau rasch voran. Seitens des Handels besteht reges Kaufinteresse; qualitätsbedingt zunehmende Absortierungen mindern das Angebot. Die herkömmlichen Läger dürften bald geräumt sein.  Um die Nachfrage zu bedienen, kommen zusätzlich zur Kühlhausware bereits auch Frühkartoffeln aus Ägypten auf den Markt.
Die Erzeugerpreise sind gegenüber der Vorwoche kaum in Bewegung gekommen. Im Bundesdurchschnitt wurden zuletzt Preise von 20 bis 21,50 Euro/dt genannt.

Martin Schildböck, LK NÖ

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