Jungbauern: 4 Prozent der GAP-Mittel als „Top-Up“

Reiter: „Perspektiven für Junge.“ Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf

Um weiterhin eine nachhaltige Landwirtschaft und somit auch Lebensmittelversorgung sicherzustellen, bedarf es dementsprechender Unterstützungsmaßnahmen für Jungbäuerinnen und Jungbauern in der GAP, fordert Carina Reiter, Nationalratsabgeordnete und Präsidiumsmitglied der Jungbauern, nach einem virtuellen Dialog des Europäischen Junglandwirterates (CEJA) mit dem Vizepräsidenten der EU- Kommission Frans Timmermans. „Eine klare Forderung seitens der Österreichischen Jungbauernschaft ist die Bereitstellung von mindestens vier Prozent des Finanzrahmens der ersten Säule als Junglandwirte-Top-Up. Um Planungssicherheit zu garantieren, darf es innerhalb der Periode auch keine Änderungen der Rahmenbedingungen bzw. Kürzungen geben“, erklärte Reiter. „In meinen Augen sollte sich die Versorgungssicherheit als festes Grundprinzip in der EU-Politik widerspiegeln und Bestandteil einer jeden politischen Strategie sein.“ Hofübernehmer bräuchten Perspektiven und die Möglichkeit, „selbst zu entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen“. Die Weiterführung eines bäuerlichen Betriebes bedinge auch die Absicherung eines überlebensfähigen Einkommens.

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