Jugendpreis für das LJ-Projekt „Gemeinsam Zukunft bauen“

Ausgezeichnete Arbeit leistet die größte Jugendorganisation im ländlichen Raum – die Land- jugend. Landeshauptmann Thomas Stelzer verlieh dem Verein nun sogar den JugendAward des Landes Oberösterreich.

OÖ JugendAward – der Lohn für das ehrenamtliche Engagement der Landjugend.

Es war eine Premiere für den Landeshauptmann und die Landjugend Oberösterreich (LJ OÖ) – die Verleihung des OÖ JugendAwards 2020. Mit dem erstmals vergebenen Jugendpreis wurden vergangene Woche herausragende Projekte und Initiativen für Jugendliche auszeichnet. Stelzer er­klärt: „Der OÖ JugendAward holt impulsgebende Unternehmen, Gemeinden und Vereine vor den Vorhang, die zum sichtbaren Vorbild für andere werden und zur Nachahmung anregen.“

JugendAward 2020 – nur die Besten haben gewonnen

Auch wenn der Jugendpreis noch nie zuvor verliehen wurde – an Einreichun­gen mangelte es nicht. Bis zum Ende der Nominierungsfrist (Ende Jänner) wurden insgesamt 86 Einreichungen in den drei Kategorien Unternehmen, Ge­meinden sowie Vereine und Organisa­tionen eingebracht. Eine reale Chance hatten jedoch nur Projekte, die einen Mehrwert für die oberösterreichische Jugend bie­ten und konkrete Verbesserungen bringen. Neben einer guten Idee waren daher auch Nachhaltigkeit, Vorzeigewirkung und Partizipationsmöglichkeiten für die Beurteilung entscheidend. Als die Besten in ihrer Kategorie konnten sich schließlich diese drei Akteure durchsetzen:

  • Verein: Landjugend Oberösterreich, Projekt „Landjugend – Gemeinsam Zukunft bauen“
  • Gemeinde: Niederneukirchen, Projekt „Jugend.Politik.Partizipation“
  • Unternehmen: Honeder Naturbackstube GmbH, Lehre bei Honeder – über das Backblech hinausschauen

Landjugend OÖ – „Gemeinsam Zukunft bauen“

Hauptsache Bauen – Egal, ob Hochbeete für ein Altersheim, Parkbänke für die Be­wohner der Ge­meinde oder einen Aufenthaltsraum für Jugendliche. Das war die Vorgabe der Landjugend Oberösterreich an ihre Mitglieder im Jahr 2019.

Verfolgtes Ziel: Die Arbeit der Landjugendgruppen in den Gemeinden fokussieren, ankurbeln, stärken – und so sichtbar machen. Denn die Jugendorganisation vertritt die Mei­nung, dass in der heutigen Zeit das Handeln und die Fähigkeiten der Jugend sehr oft unterschätzt werden. Durch nachhaltige Bauprojekte für die Allgemeinheit sollte diese Fehleinschät­zung korrigiert werden sowie die Fähig­keiten und Talente der Jugend greifbar werden. Mit Erfolg. Zahlreiche Ortsgrup­pen folgten dem Aufruf und wurden in ihren Heimatgemeinden tätig. Die Wert­schätzung aus der Bevölkerung für die­ses uneigennützige Engagement folgte schnell. Nun auch von „ganz oben“ in Form des Jugendpreises.

„Wir sind über­aus stolz auf unsere Landjugendlichen, denn nur gemeinsam lassen sich Projekte wie dieses verwirk­lichen“, betont die stolze Geschäftsfüh­rerin der Landjugend Oberösterreich Stefanie Schauer.

- Werbung -
AUTORElisabeth Hasl
Vorheriger ArtikelTiroler Bauernbundball 2021 abgesagt!
Nächster ArtikelBodennahe Gülleausbringung und klimafitte Wiesen