Hofinger: „Unsere Bauern brauchen mehr Absatzmöglichkeiten”

Manfred Hofinger dankt Verteidigungsministerin Claudia Tanner für ihr Engagement bei der regionalen Beschaffung

Geschlossene Restaurants, Hotels und Betriebe führen zunehmend zu immer größeren Absatzrückgängen bei den heimischen Bäuerinnen und Bauern. „Wenn wir unsere bäuerliche Struktur, die hohe Qualität der heimischen Lebensmittelproduktion und die Eigenversorgung im Land auch in Zukunft erhalten wollen, braucht es Anreize und Möglichkeiten für unsere Landwirte, ihre Produkte auch zu einem realen Preis am Markt absetzen zu können“, betont der Nationalratsabgeordnete Manfred Hofinger.

Der Bauernbund-Mandatar zeigte sich erfreut, dass es gelungen, das Tageskostgeld im Verteidigungsministerium zur regionalen Beschaffung um fünf Millionen Euro pro Jahr zu erhöhen. „Das bedeutet, dass für die Verpflegung der Soldaten in den Kasernen und Dienststellen mehr Geld beim Einkauf und der Verarbeitung von heimischen Lebensmitteln zur Verfügung steht. Und das nützt und hilft den Bäuerinnen und Bauern in der Region.“

Mit besonders dramatischen Verlusten hat seit vielen Monaten die Schweinebranche zu kämpfen. Der Preisverlust aufgrund des Auftretens der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland und dem massiven Absatzrückgang aufgrund der geschlossenen Gastronomie hat diese Branche besonders hart getroffen. „Wirkungsvolle Hilfsmaßnahmen zur Abdeckung ihrer Umsatzeinbußen sind daher dringend notwendig“, erwartet Hofinger rasch gezielte Unterstützungsleistungen. Ein Appell zum Kauf und Verzehr heimischen Fleisches allein werde hier nicht mehr reichen.

red. TME

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  • Hofinger/Tanner: privat
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