Hirtinnen und Hirten verdienen höchste Anerkennung und keine negativen Schlagzeilen

Hirtinnen und Hirten sorgen über Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg im Sommer bestmöglich für die Tiere auf den Almen und erhalten somit die hohe Biodiversität sowie die Kulturlandschaft. FOTO: Caroline Schrader-adobe.stock.com

“Die rund 7.200 Hirtinnen und Hirten auf den heimischen Almen sorgen dafür, dass rund 300.000 Rinder, davon zirka 50.000 Milchkühe, 110.000 Schafe, 12.000 Ziegen und etwa 10.000 Pferde am Ende des Almsommers wieder gesund auf den Heimbetrieben im Tal ankommen. Sie leisten zudem tagtäglich einen enormen Beitrag, um das Tierwohl sicherzustellen. Nur durch diese harte, aber auch erfüllende Tätigkeit dieser Frauen und Männer kann die Almwirtschaft in Österreich aufrechterhalten bleiben. Der gesamtgesellschaftliche Nutzen dieser einzigartigen Bewirtschaftungsform steht und fällt somit mit den Hirtinnen und Hirten”, so Erich Schwärzler, Obmann des Vereines Almwirtschaft Österreich, der die Vorwürfe deutlich zurück, die die Behirtung in Österreich in ein negatives Licht gerückt haben. Da sei fälschlicherweise von nur am Papier existierenden Hirten, unrechtmäßig ausbezahlten Förderungen oder mangelhaften beziehungsweise nicht vorhandenen Ausbildungsmöglichkeiten die Rede, zeigt sich Schwärzler empört.

“Die aufgewendeten Leistungsabgeltungen sind ein gut eingesetztes Geld und marginal, wenn man diese dem gesellschaftlichen Nutzen von behirteten Almen gegenüberstellt. Auch dass es keine Ausbildungsmöglichkeiten für angehendes und bereits praktizierendes Almpersonal geben soll, entspricht nicht der Wahrheit”, stellte Schwärzler klar. Alljährlich werde von den Ländlichen Fortbildungsinstituten (LFI) ein umfassendes almwirtschaftliches Bildungsprogramm erstellt.

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