EU-Projekt „ATLAS“ soll Datenaustausch standardisieren

Durch die digitalen Fortschritte im Agrarsektor stehen Landwirten immer mehr neue Geräte, Bauteile und Dienste wie Sensoren, Aktoren, Wetterinformationen, Drohnen und Satellitenbilder zur Verfügung, die jede Menge Daten liefern. Um die Digitalisierung der Landwirtschaft voranzutreiben, wird eine gemeinsame, datengesteuerte Integrationsplattform benötigt, die Datensätze zusammenführt und an die Bedürfnisse des Sektors angepasst und neue Dienste hervorbringt. Zu diesem Zweck wird im Rahmen des EU-Projekts „ATLAS“ (Agricultural Interoperability and Analysis System) eine offene, dezentrale und erweiterbare Datenplattform entwickelt. Das von der EU-Initiative „Horizont 2020“geförderte Projekt mit einer Laufzeit von 36 Monaten vereint 30 Beteiligte aus der Landwirtschaft und Forschungseinrichtungen aus sieben europäischen Ländern. Z. B ist die DLG mit ihrem internationalen Pflanzenbauzentrum in Bernburg beteiligt und stellt einen von fünf europäischen „Innovation Hubs“ zur Verfügung. Die Koordination des Projekts übernimmt das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS).

Mit einem offenen Aufruf an interessierte Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe sucht das Konsortium derzeit nach innovativen Ideen und Lösungen für neue Dienste auf der Grundlage der technischen Infrastruktur der ATLAS-Plattform. Vorschläge können bis 15. September 2020, 23:59 Uhr MESZ unter www.atlas-h2020.eu/open-call eingereicht werden. Innovative Unternehmen erhalten für die Dienste, die sie über die Plattform anbieten, eine Anschubfinanzierung.

 Weitere Infos: www.atlas-h2020.eu

M.S.

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