Erdöl und Kohle sind zum „Scheitern“ verurteilt

Holz, Hackschnitzel oder Pellets sind in Niederösterreich ein wichtiger Bestandteil der Energieproduktion. Bei der Wärmeerzeugung versorgt die Biomasse sogar mehr Haushalte in NÖ als Gas und Öl zusammen.

Manfred Denk, Bundesinnungsmeister und Landesinnungsmeister-Stellvertreter der NÖ Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker, LH-Stellvertreter und NÖ Bauernbundobmann Stephan Pernkopf, Markus Köck, Innungsmeister der NÖ Rauchfangkehrer und der Obmann des NÖ Waldverbandes Franz Fischer.

Hinzu kommen 813 Biomasse-Nahwärmeanlagen, die mit Holzabfällen beheizt werden. Weiters werden in Göpfritz/Wild, Hohenberg, Sollenau und Ternitz vier neue Pellets-Produktionsanlagen um 50 Millionen Euro errichtet.

„Statt auf alte Kohlekraftwerke, setzt man in Niederösterreich weiterhin auf Erneuerbare Energien und erhofft sich dabei auch eine Unterstützung seitens des Bundes. Wir brauchen eine Verdoppelung der Biomasseausbauziele, denn Holz ist mit einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft alternativlos“, betonte LH-Stv. Pernkopf.

LKR Franz Fischer, Obmann des NÖ Waldverbands erklärte: „Holz ist ein klimafreundlicher, heimischer Energieträger und unverzichtbar für die nachhaltige Energieversorgung in Niederösterreich. Dem Heiz- und Baustoff Holz gehört die Zukunft.“

Bundesinnungsmeister und Landesinnungsmeister-Stv. der Installateure Manfred Denk berichtete, dass immer mehr Menschen ihre Gebäude unabhängig von Öl und Gas beheizen wollen.

Markus Köck, Innungsmeister der NÖ Rauchfangkehrer bestätigte, dass bei richtigem Heizverhalten getrocknetes Holz von den heimischen Bäuerinnen und Bauern für eine saubere Verbrennung sorge.

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  • Ohne Kohle und Gas geht es auch: NLK/Filzwieser
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AUTORred. AR
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