Ein Hochbeet für Kinderhände

Kinder lieben es, in der Erde zu wühlen, Gemüse auszusäen, Setzlinge zu stecken und den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen. Voller Stolz übernehmen sie dabei verantwortungsvolle Aufgaben wie das Gießen, Jäten und Ernten.

Ein Hochbeet mit mehreren Ebenen ermöglicht auch den Kleinen das Mitgestalten und Mitarbeiten.

Hochbeete haben in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt. Zahlreiche Hobbygärtner haben sich von dieser Form des Gärtnerns längst überzeugen lassen und erfreuen sich an der ergonomischen Arbeitshaltung und dem reichen Ertrag aus dem erhöhten Gartenbeet. Weniger erfreulich ist die angehobene Beetfläche aber für die Kinder, die gerne mithelfen würden. Warum also nicht ein separates, niedrigeres Beet extra für die lieben Kleinen anfertigen? 

Gartenarbeit ist bei Kindern hoch im Kurs. Das beginnt schon im Frühling, wenn die Erde gelockert werden muss. Mit Feuereifer wird das von kleinen Kinderhänden und dementsprechenden Gartengeräten erledigt. Bereits Ende März kann das Abenteuer beginnen: Der Kreislauf der Natur wird mit Spannung betrachtet. 

Bevor man mit dem Aussäen und Bepflanzen des Beetes beginnt, gilt es zu besprechen, welche Arten bzw. Sorten überhaupt erwünscht sind. Jedes Kind hat so seine Vorlieben aber auch Abneigungen zu bestimmten Obst- und Gemüsesorten. Mit Hilfe eines eigenen Hochbeetes kann man aber auch versuchen, die Neugier für das ein oder andere Gemüse zu wecken, das vielleicht lieber verkostet wird, wenn man es im eigenen Garten selbst herangezogen hat. 

Klassiker wie Erdbeeren, Karotten, Radieschen und Zuckererbsen sollten aber auf keinen Fall fehlen, diese sind bei den meisten Kindern sehr beliebt. Bei den Erdbeeren gibt es Sorten, die einmal eine relativ große Menge tragen, mehrmals tragende Pflanzen liefern öfters, dafür weniger Früchte. Bei Erbsen wird besonders gerne beobachtet, wie sich diese an den Rankhilfen festklammern. Karotten fordern viel Geduld: Zuerst heißt es warten, bis das erste zarte Grün aus der Erde spitzt, dann muss fleißig gegossen und die Erde gelockert werden.

Bis zur Ernte bleibt es ein Geheimnis, welche Größe und Form die Karotten wohl entwickelt haben, voller Spannung werden diese aus der Erde gezogen und bestenfalls direkt verspeist. Ein Hit sind auch Snack-Gurken, die oft über einen langen Zeitraum geerntet und genossen werden können. Einen Teil des Kinderhochbeetes sollte man für den Anbau von Kräutern nutzen. Zitronenmelisse oder unterschiedliche Minzearten verströmen einen wunderbaren Duft und zaubern aus einem Glas Wasser einen erfrischenden Drink für Groß und Klein.

Pflanzen mit essbaren Blüten bereiten den Kindern auch große Freude. Kapuzinerkresse beispielsweise ist nicht nur optisch eine Aufwertung für jedes Hochbeet, sondern nebenbei auch ein Vitaminkick. Der Fantasie sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt, es gilt auszuprobieren und zu genießen.

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  • Kleinkind Bei Der Gartenarbeit: dima Pics – stock.adobe.com
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AUTORRed. EA
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