CNH Industrial hat die Ergebnisse für das erste Quartal 2020 veröffentlicht. Sie sind stark durch die Corona-Krise geprägt. So ging der konsolidierte Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019 um 15 Prozent (währungsbereinigt 13 Prozent) auf 5,5 Mrd. USD (=5 Mrd. Euro) zurück. Während im ersten Quartal noch ein Nettogewinn von 264 Mio. USD (=241 Mio. Euro oder 0,17 Euro pro Aktie) erwirtschaftet wurde, muss heuer ein Nettoverlust von 54 Mio. USD (= 49 Mio. Euro oder 0,05 Euro Verlust pro Aktie) verbucht werden. Die Verfügbare Liquidität zum 31. März 2020 betrug aber 9,9 Mrd. USD (9,0 Mrd. Euro). Das soll der zweithöchste Stand in der Unternehmensgeschichte sein.

Laut CNH ging im heurigen ersten Quartal die weltweite Nachfrage nach Traktoren um 15% und jene nach Mähdreschern um 11% zurück. Im März soll die Nachfrage nach Schleppern sogar um 36 Prozent eingebrochen sein. Die COVID-19-Pandemie dürfte auch einen wesentlichen Einfluss auf die künftige Geschäftsentwicklung von CNH Industrial haben, eine genaue Abschätzung sei aber bis dato nicht möglich. Deshalb gebe es keine neuen Leitlinien als Ersatz für die am 30. März 2020 zurückgezogen. 

Suzanne Heywood, Vorsitzende und amtierende Geschäftsführerin von CNH Industrial: „CNH Industrial setzt weiterhin Maßnahmen um, um sich schnell an die außergewöhnlichen Umstände des COVID19-Ausbruchs anzupassen und darauf zu reagieren. Wir haben vier Themen priorisiert: die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter; die Kontinuität unseres Geschäfts aus Sicht der Liquidität, des Kostenmanagements und der Marktpräsenz; die Stärke unseres Händlernetzwerks und unserer Lieferantenbasis; und Unterstützung unserer Kunden und der Gemeinden, in denen wir tätig sind. 
M.S.

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