Direktor Mag. Ronald Zecha

Landwirtschaftliche Betriebe in Tirol haben es derzeit nicht gerade leicht. Seit vielen Jahren geht die Zahl der bäuerlichen Unternehmen stetig zurück, trotz Förderungen und Unterstützungsmaßnahmen. Die immer noch andauernde COVID-19-Pandemie hat ein Übriges dazu beigetragen, die Situation zu erschweren. Trotzdem ist die Lage nicht aussichtslos. Veränderungen wie der Fortschritt in Naturwissenschaft und Technik, ein neues Gesundheitsbewusstsein und ein immer stärkeres Nachhaltigkeitsdenken bringen gerade für ein Land wie Tirol auch Chancen mit sich, die jedoch nur ergreifen kann, wer über das nötige Wissen verfügt.

Wer in der Landwirtschaft innovativ sein will, benötigt neben Fachwissen eine gute Allgemeinbildung und naturwissenschaftliches Verständnis, muss auf Grundlage betriebswirtschaftlicher Kenntnisse Risiken kalkulieren können und gelernt haben, kreativ zu sein. Alles das vermittelt das vielseitige landwirtschaftliche Schulwesen in Tirol: Die Landwirtschaftlichen Lehranstalten mit ihren dreijährigen Fachrichtungen und dem darauffolgenden, maturaführenden Aufbaulehrgang und die neue HBLFA Tirol in Rotholz mit ihren beiden zur Matura führenden fünfjährigen Fachrichtungen.

Land und Bund nehmen in Tirol viel Geld in die Hand, um jungen Menschen jenes Rüstzeug zu vermitteln, mit dem sie die für uns so wichtige Landwirtschaft erfolgreich in eine veränderte Zukunft führen können. Es liegt an den Tiroler Familien die Jugendlichen zu ermutigen, diese einmalige Bildungschancen zu nutzen!

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