Um 33,9 Prozent weniger neu zugelassene Autos in Österreich im Mai, um 35,8 Prozent weniger gekaufte Fahrzeuge gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, Produktionsstopps, Schwierigkeiten mit Lieferketten – die Autoindustrie war und ist schwer von der derzeitigen Krise betroffen.

Keine Vienna Autoshow im Jänner

Nach intensivem Austausch mit dem Verband der Automobilimporteure in Österreich und den darin vertretenen Mitgliedern ist nun die gemeinsame Entscheidung gefallen, die im Jänner 2021 angesetzte Vienna Autoshow in der Messe Wien nicht in der geplanten Form durchzuführen. Das gaben der Verband der Österreichischen Automobilimporteure und Reed Exhibitions in einer gemeinsamen Medieninformation bekannt. Begründet wird dies hauptsächlich mit den massiven wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Kfz-Branche durch die COVID-19-Pandemie. Christian Pesau, Geschäftsführer des Verbandes: „Es ist natürlich äußerst bedauerlich, dass die Messe im Jänner 2021 nicht wie gewohnt stattfinden kann. Die Vienna Autoshow ist die größte Publikumsmesse in Österreich und ein wichtiger Impulsgeber für die heimische Automobilbranche. Wir werden die Zeit aber nutzen, um intensiv über die Zukunft der Show nachzudenken und hoffen, sobald es die Umstände erlauben, mit einem überarbeiteten Konzept wieder in die Hallen der Messe Wien zurückzukehren“.

Größte heimische Allradmesse fällt aus

Heuer auch nicht stattfinden wird die „4×4“ in Gaaden im Wienerwald. Sie gilt als die größte Allradmesse Österreichs und Pflichttermin für alle Fans von geländegängigen Fahrzeugen. Veranstalter Johannes Maunter Markhof hierzu: „Als hätten wir Corona erwartet, haben wir uns bereits im Herbst entschieden, 2020 keine Allradmesse zu veranstalten. Sobald Messen wieder uneingeschränkt veranstaltet werden dürfen, denken wir über ein neues Format nach.”

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  • VAS: BZ/Stockinger
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