Beim Almen-Schwendtag wurde fleißig geschnitten, gezwickt und gemäht.

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Hunderte Ehrenamtliche halfen bei der Pflege von Almen mit

Rund 300 Freiwillige waren beim „Tag der Almen“ im Einsatz und schnitten auf 14 Almen die Weideflächen von unerwünschten Bäumen, Sträuchern und Farnen frei.

Auf mehr als einem Dutzend steirischer Almen wurde kürzlich fleißig geschnitten, gezwickt und gemäht. Den Anlass dazu bot der Almen-Schwendtag. Rund 300 Freiwillige folgten der Einladung der Landwirtschaftskammer und des Almwirtschaftsvereins und machten mit. „Das ist ein großartiger Beitrag zum Erhalt der steirischen Almen“, dankten LK-Präsident Andreas Steinegger und Almwirtschaftsvereinsobmann Anton Hafellner den Freiwilligen für ihren Einsatz. Steinegger half selbst auch mit, und zwar auf der Wurmgut-Alm im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag.

Bedeutung des Schwendens

Die Almpflege-Leistungen der Bäuerinnen und Bauern haben einen hohen Wert, unterstrich Präsident Steinegger und sagte: „Experten der Landwirtschaftskammer haben errechnet, dass die Almpflege-Leistungen jährlich 40 Millionen Euro kosten würden, würden die Bäuerinnen und Bauern diese schweißtreibende Arbeit nicht machen.“ In weiterer Folge würde das heißen, dass dann jedes Jahr etwa 1.000 Hektar Almweiden zuwachsen und verwildern würden. Das Schwenden ist das Freischneiden der Almweideflächen von unerwünschten Bäumen und Sträuchern.

Steirische Almen sind wertvolles Kulturgut

Die rund 1.610 steirischen Almen, auf denen im Sommer knapp 42.000 Rinder, 900 Pferde und 6.000 Schafe und Ziegen weiden, sind ein wertvolles Kulturgut der Steiermark und Schatzkammern der Biodiversität. Die steirischen Almen beherbergen zahlreiche seltene und gefährdete Arten von der Silberdistel bis zur Ringdrossel. Diese Vielfalt ist nur möglich, weil die Almen über Generationen hinweg bewirtschaftet wurden: durch Beweiden, Schwenden und sorgsame Nutzung.

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