Die Landwirtschaftskammer Salzburg setzt erste Maßnahmen ihres Reformprozesses um und stärkt die Bezirksbauernkammern als zentrale Anlaufstellen für die Betriebe. „Trotz Sparpakets wollen wir den Bäuerinnen und Bauern auch künftig eine umfassende Beratung bieten. Statt Aufgaben zu zentralisieren, gehen wir noch stärker in die Bezirke hinaus“, betont LK-Präsident Rupert Quehenberger. Ziel sei ein „One-Stop-Shop“, bei dem möglichst viele Anliegen direkt vor Ort erledigt werden können.
Mehr Service für die Betriebe
Ausgebaut wird vor allem die Beratung für Direktvermarkter sowie in den Bereichen Recht und landwirtschaftliches Bauwesen. Rund 60 Prozent der Salzburger Betriebe nutzen bereits Beratungsangebote der Landwirtschaftskammer. Ergänzend sollen digitale Services und KI-Anwendungen die Erreichbarkeit verbessern und Wartezeiten verkürzen. „Wir konzentrieren uns auf jene Bereiche, die am freien Markt nicht verfügbar, für die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Höfe aber besonders wichtig sind“, so Quehenberger.
Eine aktuelle Kundenbefragung zeigt bereits jetzt eine hohe Zufriedenheit mit den Beratungsleistungen der Landwirtschaftskammer – besonders bei Fachkompetenz und Praxisnähe. Diese soll noch weiter ausgebaut werden.
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