Zivildiener füttert Schweine

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Jungbauern fordern Absicherung der Zivildiener auf Bauernhöfen

Die Salzburger Jungbauern fordern im Zuge der laufenden Diskussion über die Reform von Wehr- und Zivildienst eine Absicherung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebshelferdienste. Für Landesobmann Johannes Spitzauer steht fest: Versorgungssicherheit beginnt auf den bäuerlichen Familienbetrieben. Fällt auf einem Hof die Betriebsführerin oder der Betriebsführer durch Krankheit, Unfall oder andere Notlagen aus, sind Zivildiener die entscheidende Stütze. Sie versorgen Tiere, erledigen notwendige Arbeiten im Stall und sorgen dafür, dass die Lebensmittelproduktion ohne Unterbrechung weiterläuft. „Landwirtschaft lässt sich nicht einfach pausieren“, betont Spitzauer. Die tägliche Versorgung der Tiere dulde keinen Aufschub. Die vergangenen Jahre hätten deutlich gezeigt, wie wichtig eine funktionierende heimische Lebensmittelproduktion in Krisenzeiten sei. Umso wichtiger sei es, Betriebe in Ausnahmesituationen arbeitsfähig zu halten. Eine Schwächung der Betriebshelferdienste würde nach Ansicht der Jungbauern die Versorgungssicherheit im ländlichen Raum gefährden.

Spitzauer fordert daher, die land- und forstwirtschaftlichen Zivildienste ähnlich hoch einzustufen wie andere systemrelevante Einrichtungen der Kategorie 1, etwa Rettungs- oder Katastrophendienste. Zudem sprechen sich die Jungbauern für eine jährliche Valorisierung des Zivildienstgeldes aus. Wer Verantwortung übernehme und Dienst an der Gesellschaft leiste, brauche faire Rahmenbedingungen.

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