Die geplante Streichung des eigenständigen Unterrichtsfaches Gesundheit und Ernährung an den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik (BAfEP) stößt beim Salzburger Bauernbund auf deutliche Kritik. Landtagsabgeordnete Nicole Leitner fordert, das Fach nicht nur zu erhalten, sondern die Ernährungsbildung an den BAfEP sowie an weiteren Schulformen gezielt auszubauen.
Ernährungsbildung als Gesundheitsvorsorge
„Ernährungsbildung ist eine Investition in die Gesundheit unserer Kinder. Wer schon früh lernt, wie ausgewogene Ernährung funktioniert und welche Auswirkungen stark verarbeitete Lebensmittel auf den Körper haben, trifft auch als Erwachsener bewusstere Entscheidungen“, betont Leitner.
Vorbildfunktion für die nächste Generation
Gerade angehende Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen hätten dabei eine Schlüsselrolle. „Kinder entwickeln ihre Essgewohnheiten bereits in den ersten Lebensjahren. Deshalb brauchen künftige Pädagoginnen und Pädagogen fundiertes Wissen über Ernährung, Lebensmittel und deren Herkunft. Nur so können sie dieses Wissen glaubwürdig an die nächste Generation weitergeben“, erklärt Leitner.
Bewusstsein für regionale Lebensmittel
Eine starke Ernährungsbildung schaffe zudem Bewusstsein für regionale und saisonale Lebensmittel und stärke die Wertschätzung für die heimische Landwirtschaft. „Statt Ernährungsbildung in einem Sammelfach aufgehen zu lassen, müssen wir sie als eigenständiges Unterrichtsfach erhalten und weiter stärken. Davon profitieren unsere Kinder, unsere bäuerlichen Familienbetriebe und letztlich die gesamte Gesellschaft“, so Leitner.
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