Wolf im Wald

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Wolf im Mühlviertel zum Abschuss freigegeben

In den vergangenen Tagen kam es im Gemeindegebiet von Peilstein (Bezirk Rohrbach) zu wiederholten Wolfssichtungen. Dabei kam es im Nahbereich von Siedlungen und landwirtschaftlichen Anwesen zu Vergrämungsmaßnahmen gegenüber einem Wolf. In beiden Fällen hielt sich der Wolf in unmittelbarer Nähe zu bewohnten Gebäuden bzw. Viehweiden auf und reagierte zunächst nicht auf die Vergrämungsmaßnahmen. Erst nach wiederholten und intensivierten Vergrämungsversuchen entfernte sich das Tier, wie das Land in einer Aussendung bekanntgab.

Für Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger ist die Situation klar: „Die natürliche Scheu vor dem Menschen ist eine entscheidende Grenze. Wenn ein Wolf diese Scheu verliert und wiederholt in unmittelbarer Nähe von Menschen, Wohnhäusern und landwirtschaftlichen Anwesen auftaucht, müssen wir entschlossen reagieren. Der Schutz der Menschen und unserer bäuerlichen Familienbetriebe hat für mich oberste Priorität.“

Aufgrund dieses Verhaltens in der Nähe des Menschen ist das Tier nach den Regelungen der Oö. Wolfsmanagementverordnung als Risikowolf einzustufen. Die Entnahmefrist endet am Samstag, 29. August 2026. Die verantwortlichen örtlichen Jagdausübungsberechtigten sowie die betroffenen Behörden werden informiert.

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