Tatra-Spezialfahrzeuge im Einsatz

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Vier neue Tatra-Sonderfahrzeuge für Oberösterreichs Feuerwehren

Bei Wald- und Vegetationsbränden verstärken künftig Tatra-Sonderfahrzeuge die Feuerwehr. Sie sollen vor allem bei schwierigem Gelände zum Einsatz kommen.

Die Anforderungen an die Feuerwehren bei Wald- und Vegetationsbränden nehmen zu. In Oberösterreich wurden heuer bereits 226 solcher Brände verzeichnet, im selben Zeitraum 2025 waren es 129. Das Land setzt daher auf speziell ausgerüstete F-KAT-Züge zur überörtlichen Unterstützung. Die vier Tatra-Sonderfahrzeuge – eines pro Viertel – werden künftig den Feuerwehren Eggelsberg (Bezirk Braunau), Schlägl (Rohrbach), Oberdambach (Steyr-Land) und Kemating (Vöcklabruck) zugeordnet. Die Kosten von 778.000 Euro je Fahrzeug werden aus dem Katastrophenfond finanziert. Die Ausrüstung wurde mit Unterstützung des Waldfonds getätigt.

„Gerade bei Waldbränden in schwierigem Gelände zählt jede Minute. Mit den vier neuen Spezialfahrzeugen sorgen wir dafür, dass unsere Einsatzkräfte auch dort rasch und sicher helfen können, wo herkömmliche Fahrzeuge an ihre Grenzen stoßen“, betont Landeshauptmann Thomas Stelzer.

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Die neuen Tatra- Sonderfahrzeuge sind speziell für die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung in schwierigem Gelände ausgerüstet.

Für schwieriges Gelände

Die modifizierten Tanklöschfahrzeuge sind für unwegsames und gebirgiges Gelände ausgelegt. Sie können Löschwasser, Pumpen und Ausrüstung auch in Bereiche transportieren, die für herkömmliche Tanklöschfahrzeuge nur schwer oder gar nicht erreichbar sind. Im Einsatzfall wird jener Feuerlösch- und Katastrophenschutzdienst (F-KAT)-Zug alarmiert, der dem Einsatzort am nächsten ist. Bei größeren Schadenslagen können mehrere Züge gleichzeitig eingesetzt werden.

Die neuen Fahrzeuge können außerdem bei Murenabgängen, Unwettern oder anderen Ereignissen eingesetzt werden, wenn beschädigte Infrastruktur den Einsatz herkömmlicher Feuerwehrfahrzeuge erschwert.

Jeder der vier F-KAT-Züge „Waldbrand“ soll künftig neben dem Tatra auch über einen Pickup mit spezieller Waldbrandausrüstung und ein geländegängiges Kleinfahrzeug (ATV) verfügen. Zusätzlich wurde die Pflichtbeladung von Tanklösch- und Kleinlöschfahrzeugen um Ausrüstung für die Vegetationsbrandbekämpfung erweitert.

Feuerwehrlandesrätin Micha­ela Langer-Weninger unterstreicht: „Die Bekämpfung solcher Brände stellt unsere Feuerwehren vor besondere Herausforderungen und erfordert neben entsprechender Ausbildung vor allem Spezialausrüstung und geländegängige Fahrzeuge.“

Landes-Feuerwehrkommandant-Stellvertreter Michael Hutterer bezeichnet die Auslieferung als Ergebnis vorausschauender Planung: „Mit den neuen Fahrzeugen stärken wir gezielt die Möglichkeiten unserer Feuerwehren, auch unter schwierigen Geländebedingungen rasch und wirkungsvoll Hilfe leisten zu können.“

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