Beim Projektmarathon der Landjugend gilt es innerhalb von genau 42,195 Stunden, ein bis dahin unbekanntes Projekt zu planen, umzusetzen und schließlich der Bevölkerung zu präsentieren. Diese Herausforderung nahmen am vergangenen Wochenende, von 4. bis 6. September, rund 1.500 Landjugend-Mitglieder an. 46 gemeinnützige Projekte wurden damit in ganz Niederösterreich verwirklicht.
Die Aufgabenstellungen waren vielfältig. Von Aussichtsplattformen über Pergolas bis zu Zäunen reichte die Bandbreite am ersten Projektmarathon-Wochenende. Auftraggeberin ist in den meisten Fällen die jeweilige Gemeinde, die gemeinsam mit der Landjugend ein passendes Projekt entwickelt und finanziert.
Mit Ende des Wochenendes konnten die Gruppen ihre Projekte präsentieren. „Sichtbar werden so handwerkliches Geschick, Kreativität, Organisationstalent und ein starker Gemeinschaftssinn. Das beweist, wie viel junge Menschen in kurzer Zeit bewegen können“, freut man sich bei der Landjugend.
Die Gruppen müssen ihr Projekt gemeinsam planen, Aufgaben verteilen, Herausforderungen lösen und auch dann weitermachen, wenn nicht alles nach Plan läuft. Diese Mischung aus Eigenverantwortung, Zusammenarbeit und Engagement mache den besonderen Charakter des Projektmarathons aus.
„Damit wurde am ersten Wochenende einmal mehr deutlich: Wo die Landjugend anpackt, wird aus einer geheimen Aufgabe innerhalb kürzester Zeit ein sichtbarer Mehrwert für die Region“, sind die Veranstalter vom Format überzeugt.
Am kommenden Wochenende geht der Projektmarathon in die zweite Runde, wenn sich von 11. bis 13. September erneut Gruppen der Landjugend ihren Herausforderungen stellen.
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