Vertrocknete Felder, Futterknappheit und Ertragseinbußen setzen viele landwirtschaftliche Betriebe im Osten Österreichs massiv unter Druck. Um akute Liquiditätsengpässe abzufedern, bietet Raiffeisen Niederösterreich-Wien ab sofort einen Elementarschadenskredit an.
Hilfe bei akuten Engpässen
Der Kredit richtet sich an Betriebe, die durch Dürre oder andere Elementarereignisse wie Hagel, Sturm, Frost, Hochwasser oder Schädlingsbefall in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Finanziert werden können unter anderem Betriebsmittel, Futtermittel, Maßnahmen zur Wasserversorgung sowie die Überbrückung von Einkommensausfällen.
„Die Dürreschäden sind für viele landwirtschaftliche Betriebe existenzgefährdend. Jetzt gilt es, ein starker Partner für die Bäuerinnen und Bauern zu sein“, sagt Generaldirektor Martin Hauer. Der Kredit soll helfen, die finanziellen Folgen der Ernteausfälle und zusätzliche Belastungen rasch abzufedern.
Rasche Abwicklung vor Ort
Die Kreditsumme beträgt bis zu 50.000 Euro bei einer Laufzeit von maximal fünf Jahren. Die Anträge werden über die regionalen Raiffeisenbanken in Niederösterreich sowie die Wiener Filialen abgewickelt. Dabei sollen laut Raiffeisen die aktuelle Notsituation und der Charakter des Kredits als rasche Hilfsmaßnahme berücksichtigt werden. Für darüberhinausgehende Investitionen stehen individuelle Finanzierungslösungen zur Verfügung.
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