Schweinehälften aufgehängt

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Schweinemarkt KW 31/'26: die Hitze verknappt weiter das Angebot

Die fortgesetzte Hitzeperiode reduziert das Angebot weiter und führt mittlerweile in einigen Regionen zu festeren Notierungen. Es wird berichtet das der Marktdruck aus Spanien etwas weniger geworden ist, aktuell ist derzeit Dänemark mit sehr aggressiven Preisangeboten unterwegs. Die Schweinefleischexporte aus dem EU-Raum haben sich bis Mai um ca. 2 % reduziert. Die Exportprognosen waren nach dem ASP-Ausbruch in Spanien deutlich pessimistischer. Anderen EU-Ländern ist es gelungen Märkte in Südostasien wie Südkorea und Vietnam verstärkt zu bedienen, und damit für eine leichte Entlastung zu sorgen. Trotzdem ist der Export in Länder, außerhalb der EU aufgrund von starken Mitbewerbern wie den USA und Brasilien, nicht einfach.

Deutschland – Es wird weiter von einem ruhigen Marktverlauf mit geringen Umsatzmengen berichtet. Die Urlaubssaison und die hohen Temperaturen wirken absatzdämpfend, dies führt aber nicht zu Diskussionen über Preise. Grillartikel wie Karree, Schopf und Bauchfleisch werden recht gut nachgefragt. Bei anderen Teilen wie Schlögel gibt es derzeit Preisdruck. Angebotsseitig ist Deutschland zweigeteilt, so wird aus dem Süden von einem unterdurchschnittlichen Angebot gesprochen.

Positive Tendenzen werden aus Frankreich gemeldet, dort werden aufgrund geringer Stückzahlen an fertigen Schlachtschweinen Preisverbesserungen erwartet.

In Spanien läuft der Tourismus recht ordentlich und kann aber nicht die verloren gegangenen Exportmärkte kompensieren. Die um 2 kg reduzierten Schlachtgewichte nehmen einiges an Preisdruck weg, und führen zu kurzfristig stabilen bis leicht schwächere Notierungen.

Auch in Italien reichen die Anlieferungsmengen nicht aus, um die Nachfrage zu bedienen. Trotz größeren Importen aus Deutschland werden steigende Notierungen erwartet.

Ö Markt: warten auf bessere Preise

Wie in den letzten Wochen, steht ein geringes Angebot zur Verfügung das für einige Schlachtunternehmen nicht bedarfsdeckend ist. Auch hierzulande warten die Schweineproduzenten dringend auf eine Verbesserung der Erlössituation. Die Zurückhaltung bei den Ferkel Einstallungen zeigt deutlich die Verunsicherung auf.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,44 (+/- 0,00)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,76 (+/- 0,00)

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