Ferkel schauen aus einem LKW

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Schweinemarkt KW 29/'26: Stabilisierung auf niedrigem Niveau

Die Lage an den Schlachtschweinemärkten ist weiterhin angespannt. In Teilen Südeuropas ziehen die Preise zwar leicht an, insgesamt dominieren aber schwierige Fleischgeschäfte und Preisdruck den Markt. Dabei wird häufig von sehr niedrigen Schlachtgewichten und kleinen Mengen berichtet. Dennoch übersteigt das Angebot an Schweinefleisch die Nachfrage.

Deutschland: Der deutsche Schlachtschweinemarkt präsentiert sich aktuell ausgeglichener, aus vielen Regionen wird von einem deutlichen Rückgang der Überhänge berichtet. Ein zügiger Absatz der Tiere wird insbesondere aus dem Süden Deutschlands gemeldet, wo die Mengen teilweise sogar knapp sind. Das langsame Wachstum der vergangenen Wochen entlastet den Markt spürbar, die anhaltend schwierigen Fleischgeschäfte stellen aber noch immer eine Belastung dar.

Spanien: Hier gehen die Einschätzungen des Schlachtschweinemarktes und des Fleischhandels weit auseinander. Das Angebot an Schlachttieren ist knapp und die Schlachtgewichte sind innerhalb von neun Wochen um sieben Kilogramm gefallen. Die Mäster behalten ihre Tiere inzwischen zwar länger im Stall, durch die Hitze wachsen diese aber nur langsam. Schlachtunternehmen und Verarbeitungsbetriebe stellen die Absatzlage als schwierig dar und üben fortgesetzt Druck auf den Markt aus. Die jüngsten Preisabschläge fielen im Vergleich zu Deutschland nicht so deutlich aus, es wird aber weiter mit Preisrücknahmen gerechnet.

Italien: In Italien steigen die Schlachtschweinepreise weiter, was dem sehr kleinen Angebot an Schlachttieren geschuldet ist. Selbst wenn viele Unternehmen nur noch vier Tage in der Woche schlachten, kann der Bedarf nur knapp gedeckt werden. Zugleich bietet die Urlaubszeit Impulse im Fleischhandel.

Österreich: Talsohle scheint erreicht zu sein

Nach den empfindlichen Preisrücknahmen letzte Woche, die bei den Schweinebauern sehr tief in den Knochen sitzen und für viel Unverständnis gesorgt haben, beginnt sich der Markt auch in Österreich zu stabilisieren. Nach wie vor gibt es ein geringes Angebot mit ca. 83.000 Schweinen pro Woche. Dieses passt gut zur Nachfrage, die ebenfalls aufgrund der Urlaubszeit abgenommen hat. Der Preisdruck auf der Fleischseite bleibt, vor allem im Gastrogroßhandel und in der Verarbeitung, aber weiter aufrecht.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,44 (+/- 0,00)     

Zuchten-Basispreis: EUR 0,76 (+/- 0,00)     

 

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