Tendenziell herrschen europaweit derzeit stabile Marktverhältnisse. Am deutschen Schlachtrindermarkt hat sich die Lage gegenüber der Vorwoche kaum geändert. Die vorhandenen Rinder können gut vermarktet und gleichzeitig kann die Nachfrage ohne Probleme gedeckt werden. Im Bereich der Jungstiere fielen die Stückzahlen regional zwar etwas kleiner aus, grundsätzlich reichte das Angebot aber aus, um den herrschenden Bedarf zu decken. Die Preise sind stabil. Bei den weiblichen Kategorien wird teilweise von größeren Mengen berichtet. Entsprechend sind hier die Preisempfehlungen ebenfalls stabil.
Polen macht Konkurrenz
In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich gegenüber den letzten Wochen etwas angestiegen, während der Bedarf seitens der Schlachthöfe flächendeckend erfüllt werden kann. Das Preisniveau wird derzeit vom Inlandsgeschäft getragen. Im Export konkurrieren wir derzeit mit Ware aus Polen. Die Preise notieren gleich zur Vorwoche.
Saisonübliches Mengenplus bei Kühen
Im Schlachtkuhbereich zeigt sich eine ähnliche Entwicklung. Auch hier steigen die angebotenen Mengen etwas an. Vor allem im Westen kommen etwas höhere Mengen auf den Markt, was aber für die Jahreszeit durchaus üblich ist. Die Nachfrage seitens der Schlachthöfe ist nach wie vor zufriedenstellend und zusätzlich starten wieder Schweiz-Kontingente. Die Preise notieren nochmals leicht nach oben.
Die Nachfrage bei Schlachtkälbern entwickelt sich ebenfalls positiv und die Preisnotierung steigt abermals an.
Preiserwartungen für Woche 40/2026 (28.09. – 04.10. 2026)
Jungstier HK R2/3 € 6,09 (=)
Kalbin HK R3 € 5,98 ( = )
Kuh HK R2/3 € 4,31 (+ 0,04)
Schlachtkälber HK R2/3 € 9,05 (+ 0,30)
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))