EU-weit herrscht weiterhin eine differenzierte Entwicklung auf den Rindfleischmärkten. Während die Preise in großen Exportländern stabil bis leicht unter Druck sind, steigen die Schlachtrinderpreise in Deutschland und Österreich abermals etwas an.
In Deutschland wird der Handel mit Schlachtrindern weiterhin als stetig beschrieben. Die Einschätzungen zu den einzelnen Kategorien gehen allerdings auseinander. Die Vermarktung der Jungstiere läuft zügig, die Preisempfehlungen wurden leicht nach oben korrigiert. Bei den Schlachtkühen ist der Markt ausgeglichen, und es herrschen überwiegend stabile Marktverhältnisse.
Jungstierpreise steigen – Schlachtkuhangebot bleibt knapp
In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich durchschnittlich, bei guter Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzel- und Großhandels. Aufgrund der Marktsituation wurde die Notierung angehoben, insbesondere im Bereich der Qualitätsprogramme. Die Preissteigerungen werden hauptsächlich durch das Inlandsgeschäft gestützt. Der Export wird zunehmend schwieriger, da insbesondere andere Exportländer wie Polen zu niedrigen Preisen anbieten.
Der Schlachtkuhmarkt ist bei zufriedenstellender Nachfrage durch ein unterdurchschnittliches Angebot geprägt. Saisonbedingt wird das Angebot in den westlichen Bundesländern etwas steigen.
Im Oktober werden voraussichtlich wieder Kontingente für die Schweiz verfügbar sein. Die Preise notieren nach oben.
Der Markt bei Schlachtkälbern kommt ebenfalls in Bewegung und die Preise steigen.
Preiserwartungen für Woche 39/2026 (21.09. – 27.09.2026)
Jungstier HK R2/3 € 6,09
Kalbin HK R3 € 5,98
Kuh HK R2/3 € 4,26
Schlachtkälber HK R2/3 € 8,75
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:quality(60))