Traktor

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Markige Neuvorstellung von MF

Massey Ferguson erweitert sein Repertoire um die neue Modellreihe 7S Mark 2. Die BauernZeitung konnte die leistungsstärkste Variante der Serie bereits Probe fahren.

Auch wenn ein Blick in die Modell-Tabelle es zunächst vermuten lässt – die neuen 7S Mark 2 Traktoren sind bei Massey Ferguson alles andere als ein Lückenfüller. „Das ist keine Weiterentwicklung, das eine völlig neue Ergänzung der bestehenden Modelle“, erklärten MF-Produktspezialisten bei einer exklusiven Vorab-Präsentation für Journalisten, unweit des Stammwerks in Beauvais, Frankreich.

Tatsächlich fügen sich die sechs Modelle der neuen Serie mit 170 bis 245 PS harmonisch in die Abstufungen des aktuellen 7S (155-210 PS) und des im Vorjahr präsentierten 8S Xtra (225-305 PS) ein. Nicht nur die Leistung unterscheidet sich, auch beim Radstand wählte man nun mit 2,95 m die goldene Mitte zwischen den genannten Baureihen, eigens entwickelte BKT-Bereifung inklusive.

Die Namensgebung „Mark 2“ knüpft übrigens an die eigene Unternehmensgeschichte an. So war der Begriff „Mark“ auch bei den legendären Serien 65 und 165 in den 1960er-Jahren für umfangreiche Neu- und Weiterentwicklungen gebräuchlich.

Neuer Motor

Apropos neu: Der 7S Mark 2 schöpft seine Kraft aus einem Agco-Power-Core-Motor mit sechs Zylindern, Turbo und 7,5 Liter Hubraum. Dieser erreicht auch ohne Abgasrückführung die Normstufe V. Betont wird eine hohe Effizienz im Verbrauch sowie die flache Drehmomentkurve. Sofort zu bemerken ist das „Protect-U“-Design. Wie seine größeren Brüder ist beim neuen 7S Mark 2 der Motor von der Kabine physisch getrennt. Das reduziert Vibrationen und Lärmpegel in der Kabine merklich. Auch sonst ist die Serie mit ihrem zulässigen Gesamtgewicht von 14 t ein Kraftpaket. Das Heckhubwerk stemmt stolze 9,6 Tonnen, je nach verbauter Pumpe stehen bis zu 190 Liter Hydrauliköl pro Minute zur Verfügung. Auch das bewährte Dyna-T-Getriebe, samt zwei Geschwindigkeitsbereichen, macht im Mark 2 keinerlei Probleme.

Neue Kabine

Besonders betont wurde bei der Produktvorstellung die verbaute Kabine. Diese ist Markenkennern schon seit dem Vorjahr vom 8S Xtra bekannt. Auf dem etwas kompakteren neuen 7S setzt sie – laut Hersteller – neue Maßstäbe am Markt. Im Inneren sticht besonders das nunmehr doppelt so große Datatronic 6-Terminal mit 12-Zoll-Touchscreen samt neu gestalteter Benutzeroberfläche ins Auge. Die Bedienung blieb einfach, steht jedoch hinsichtlich Feinfühligkeit einem Tablet-PC in nichts mehr nach. Die vielen Darstellungsoptionen lassen sich leicht konfigurieren. Weitere Details sind ein verbesserter Seitenscheibenwischer und zusätzliche Sitzoptionen, die der Konkurrenz in den eigenen Reihen in nichts nachstehen. Wer möchte, kann seinen 7S Mark 2 auch mit ferngesteuerter Verriegelung (wie beim Pkw), sowie mit verbessertem Soundsystem ordern. Auch bis zu vier Kameras zur Überwachung des Arbeitsumfelds sind möglich.

Die neue 7S-Baureihe wird im November auf der internationalen Landtechnikmesse Eima offiziell vorgestellt. Ausgeliefert wird dann ab dem Frühjahr 2027.

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