Mähdresecher von John Deere im Einsatz

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Mähdrescher von John Deere werden smarter und leistungsfähiger

Für das Modelljahr 2027 bringt John Deere ein umfassendes Update-Paket für die Mähdrescher-Modelle T5/T6, S7 und X9 auf den Markt. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick.

Die Predictive Ground Speed Automation (PGSA) wird auch für die Mähdrescher der Serien T5 und T6 eingeführt, nachdem sie bereits im Modelljahr 2025 erfolgreich bei den S7- und X9-Modellen vorgestellt wurde.

Predictive Ground Speed Automation jetzt für T5/T6 verfügbar

Das System steuert die Fahrgeschwindigkeit des Mähdreschers auf Basis von Bestandshöhe und Biomasse, die vor der Ernte mittels Satellitenbildern sowie während des Betriebs durch an der Kabine montierte Kameras erfasst werden. Maschinen mit Predictive Ground Speed Automation können zusätzlich ein vom Bediener definiertes Durchsatz-Ziel nutzen. Bei Aktivierung verknüpft das System die Fahrgeschwindigkeit intelligent mit der Kornqualität. Jonathan Edwards, Go-to-Market Manager Mähdrescher für Europa bei John Deere, erklärt: „Diese Technologie bietet derzeit kein anderer Hersteller, und wir haben gesehen, welchen erheblichen Einfluss sie auf die Produktivität während der arbeitsintensivsten Zeit des Jahres hat.“

Im Modelljahr 2027 erhalten die T5- und T6-Mähdrescher erweiterte Einstellmöglichkeiten für Dresch- und Abscheidesysteme. Intensivreibleiste und Abscheidekorb lassen sich nun direkt von der Kabine aus einstellen. Zwei neue Entleerschnecken erweitern zudem das Angebot.

S7: Verbesserte Leistung am Hang

Das Active Slope Adjustment-System (ASA) ist jetzt für S7-Mähdrescher voll verfügbar. Auf Basis von Geländedaten des StarFire-Empfängers passt das System automatisch die Geschwindigkeit des aktiven Förderbands an, um den Erntegutfluss auf der Siebkastenanlage bei Seitenneigungen auszugleichen. „Dies sorgt für eine gleichmäßigere Materialverteilung und kann die Leistungsfähigkeit der Reinigung nahezu verdoppeln, ohne Einbußen bei Kornqualität oder Durchsatz“, weiß man bei John Deere.

Für das Modelljahr 2027 bieten die S7-Modelle vier verschiedene Hangkonfigurationen: Dazu gehören das Sidehill-Kit, Active Slope Adjustment sowie HillMaster. Diese Optionen decken ein Spektrum von leichten Geländeunebenheiten bis hin zu anspruchsvollem Hanggelände ab, während sie gleichzeitig eine saubere Kornqualität gewährleisten und Verluste minimieren sollen.

X9: Höhere Kapazität und neue Zuführungsoptionen

Die X9-Mähdrescher erhalten ein neues Schneidwerk HDX 50. Mit einer Arbeitsbreite von 15,20m erhöht es die Einzugsleistung. Gleichzeitig soll es den Fahrerkomfort durch einen gleichmäßigeren Gutfluss bei hohen Erntegeschwindigkeiten verbessern.

Ebenfalls neu sind zusätzliche Konfigurationen für Dresch- und Abscheideprozesse, darunter Tru-Thresh-Körbe. „Das überarbeitete Design verbessert die Modularität und erleichtert den Wechsel zwischen verschiedenen Anbaukulturen – beispielsweise durch die Steuerung der Korb- und Abscheideabdeckungen direkt aus der Kabine“, so die Produktexperten von John Deere.

Technologie-Updates für das gesamte Portfolio

Neue Technologiepakete: Die Varianten Select, Premium und Ultimate unterscheiden sich je nach Maschinentyp und ermöglichen es, Automatisierungs- und Lenksysteme an betriebliche Anforderungen anzupassen.

Auto Unload – ein Schritt in Richtung Autonomie: Die Funktion ist nun für S7- und X9-Mähdrescher verfügbar. Das System steuert während des Entleerens automatisch Traktor und Anhänger.

Harvest Settings Automation: Sie wird weiter ausgebaut und unterstützt zusätzliche Kulturen: Hafer, Sonnenblumen, Triticale, Roggen, Erbsen, Linsen und Reis. Damit soll eine automatische Optimierung über ein breiteres Spektrum an Erntebedingungen und Regionen hinweg ermöglicht werden.

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