Vier Studierende in weißen Laborkitteln und Schutzbrillen betrachten ein Objekt im Labor.

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Erfolgreiche Matura an den Landwirtschafts-Schulen

Die land- und forstwirtschaftlichen Schulen des Landwirtschaftsministeriums (BMLUK) verzeichnen heuer einen der besten Maturajahrgänge der letzten Jahre. Von mehr als 700 angetretenen Schülerinnen und Schülern schafften 94 Prozent die Reife- beziehungsweise Diplomprüfung im ersten Anlauf, wie das Ministerium mitteilt. Rund 600 Absolventinnen und Absolventen kommen von den fünfjährigen höheren Schulen, etwa 100 weitere von dreijährigen Aufbaulehrgängen. Erstmals stellen Frauen mit über 50 Prozent die Mehrheit der Maturantinnen und Maturanten.

An drei Standorten gelang sogar die „Weiße Fahne“, also eine hundertprozentige Erfolgsquote: in Sitzenberg, Klosterneuburg sowie in der Fachrichtung Landwirtschaft und Ernährung an der HBLA Rotholz in Tirol.

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig gratulierte den Absolventinnen und Absolventen und betonte die Bedeutung gut ausgebildeter Fachkräfte für die Branche: „Besonders für die Land- und Forstwirtschaft sind hervorragend ausgebildete Fachkräfte entscheidend, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern. Bildung, Innovation und Praxiswissen sind die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung unserer Regionen und Betriebe.“

Österreichweit bieten elf höhere land- und forstwirtschaftliche Schulen zehn Fachrichtungen an, von Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Landtechnik über Lebensmittel- und Biotechnologie bis hin zu Umwelt- und Ressourcenmanagement sowie Agrar-IT. An sechs Standorten gibt es zudem dreijährige Aufbaulehrgänge für Fachschulabsolventinnen und -absolventen, fünf Schulen sind mit Forschungseinrichtungen zu Bildungs- und Forschungszentren verbunden.

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