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Deutsche sagen nochmal „Ja“ zu Tierhaltung plus

Deutschland ist der zentralste Absatzmarkt für heimische Molkereierzeugnisse. Die bundesdeutsche ITW sieht mit dem Siegel „Tierhaltung plus“ auch neueste EU-Vorgaben erfüllt.

Satte 580.000 Tonnen Milch und Milchprodukte wurden im Vorjahr nach Deutschland exportiert, also rund jeder vierte Liter Milch. Damit bleibt die Bundesrepublik Österreichs zentralster Partner im Auslandsgeschäft mit Käse und Co. Dass nicht zuletzt die Anforderungen der deutschen Verbraucher eine neue Kennzeichnung notwendig machten, ist bekannt. Heute ist „Tierhaltung plus“ und die höhere Stufe „Tierhaltung plus Außenklima“ fester Bestandteil der AMA-Gütesiegel-Milchproduktion im Land. Die deutsche Initiative Tierwohl (ITW) honorierte das mit einer Aufnahme der Qualitätsprogramme auf der Plattform haltungsform.de und stufte die heimische Milch entsprechend höher ein.

„Bedingt durch die nationale Umsetzung der EU-Richtlinie zur Stärkung des Verbraucherschutzes gegen Greenwashing (EmpCo) hat die ITW in Deutschland unsere Qualitätsprogramme einer neuerlichen Prüfung unterzogen“, teilte AMA-Marketing-Geschäftsführerin Christina Mutenthaler-Sipek kürzlich mit. Die Untersuchung fiel positiv aus, die AMA-Zusatzsiegel erfüllen auch die neuen EmpCo-Vorgaben. „Diese Bestätigung schafft Planungssicherheit für die Milchwirtschaft und sichert den Zugang zum mit Abstand wichtigsten Exportmarkt“, zeigt sich Mutenthaler-Sipek erfreut.

Die erneute Anerkennung und Listung als erstes österreichisches Qualitätsprogramm auf haltungsform.de habe auch hierzulande Signalwirkung, heißt es aus der AMA-Marketing weiters. Denn auch hierzulande seien die neuen EmpCo-Bestimmungen ab 27. September anzuwenden. „Die Anerkennung der beiden AMA-Gütesiegel-Qualitätsprogramme bestätigt unseren eingeschlagenen Weg“, ist man überzeugt.

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